In ERP­-Beratung

Eine Chance des stationären Handels gegenüber dem Online-Shopping

Mobiles Bezahlen

Stationärer-Handel-neue-Chancen Apple hat auf seiner letzten Produktpräsentation für das neue Mobiltelefon eine weitere bahnbrechende Information über die Funktionalitäten von mobilen Geräten veröffentlicht. Apple Pay – ein berührungsloses Zahlungssystem mit Hilfe des Smartphones. Die Basis dafür ist derzeit (noch?) eine einzulesende Kreditkarte, die mit der eingebauten Kamera fotografiert wird und dann in einer APP die Daten sicher speichern soll. Damit kann am Point of Sale (POS) und einem dafür ausgestatteten Terminal berührungslos bezahlt werden. Die Übertragung und die Nutzung soll einfach und sicher erfolgen.

Diese Meldung war vermutlich eine der Wichtigsten. Sie wird die Nutzung von Bargeld, den Einsatz von Kreditkarten (Plastik-Geld) oder EC Karten verändern. Diese Technologie hat die Chance das Bezahlsystem komplett umzukrempeln und von den Banken und Sparkassen abzukoppeln. Veränderungen wie bei der Musikindustrie mit der Einführung von Musikdownloads sind zu erwarten.

Dieser Dienst wird zuerst in den USA angeboten und wird mit Verzögerung nach Europa und Asien kommen. DBC® Wir werden diese Technologie aufmerksam verfolgen, um bei deren Einsatz unseren Kunden Best-Practice Prozess vorschlagen zu können.

Beacons

Sie sind heute schon verfügbar und sind für die Einbeziehung der Smartphone Nutzer in den Austausch von Informationen für den stationären Handel wie geschaffen. Ihr Einsatz ist derzeit auf den Betrieb in geschlossenen Räumen optimiert. Testinstallationen von Apple im Jahr 2013 in ihren eigenen Stores haben beim Betreten der Geschäftsräume den potentiellen Kunden mit einer Meldung auf sein Smartphone begrüßt. Inzwischen haben diese Beacons die Testphase verlassen und sind heute mit den meisten relevanten Smartphone Betriebssystemen kompatibel.

Untersuchungen von Herstellern haben ergeben, dass damit ca. 70% der Smartphonenutzer erreichbar sind, und schon in Deutschland haben derzeit knapp 8% die Kommunikation über Bluetooth aktiviert.

 

3 Gründe sprechen für den Einsatz dieser Technologie

Grund 1:

Die Funktionsweise ist einfach.
Jeder einzelne Beacon hat eine eigene Identifikationsnummer und sendet via Bluetooth Low Energy (LEW) ein kontinuierliches Signal welches von den Smartphones mit der gleichen Technik empfangen und interpretiert wird. Das Sendemodul wird durch eine Batterie gespeist und hat im Idealfall eine Reichweite von bis zu 30m. Wenn ein Smartphone in die Reichweite von 3 Geräten gerät, kann sogar die Position ermittelt werden. Die Befestigung der Beacons ist recht einfach und kann mit Doppelklebeband erfolgen.

Grund 2:

Vielseitig einsetzbar und perfekt für individuelle Apps
Der Beacon kommuniziert mit dem Smartphpone via einer passenden App, die auf dem Smartphone geladen sein muss. Anwendungen in Museen sind heute schon Realität und ersetzen die lästigen Audioguides. Die notwendigen Informationen werden direkt auf das Smartphone geschickt, sobald der Besucher in die Nähe des Beacons kommt.

Für den Handel sind die Beacons ein perfektes Mittel, um Besucher beim Betreten des Geschäftes zu begrüßen und ihnen Informationen zu schicken oder durch den Laden zu navigieren. Es gibt die Möglichkeit mit der freiwilligen personalisierten Verbindung den Nutzer als Stammkunden zu begrüßen oder Kaufinformationen des letzten Einkaufs für den Verkäufer sichtbar zu machen. Dies war bisher nur im Online-Shopping möglich.

Grund 3:

Neue Chancen für den Einzelhandel
Mit dem intelligenten Einsatz von Beacons haben erstmals Shopbetreiber Chancen, Kundenverhalten zu analysieren. Dies kann zum Beispiel die Verweildauer im Laden, an einem bestimmten Platz oder Regal oder Display im Shop, oder das Verhalten im Rahmen eines Kaufs, des Reservierens oder des Retournierens zu erfassen und zu analysieren. Bisher war dies nur online möglich, heute geht dies durch anonymes Tracking. Der Nutzer muss behutsam in diese Technologie eingeführt und seine Neugier zur Installation der App genutzt werden. Ohne ein installiertes App geht es natürlich nicht.

Herausforderungen:

Die Erfassung von zum teil anonymen oder personenbezogenen Daten muss vertrauensvoll und sicher sein. Die Datenspeicherung muss allen gesetzlichen Anforderungen genügen und dem Kunden Vertrauen geben.
Zwei bisher getrennte Systeme zur Datenhaltung – online und offline – sowie der Datenaustausch der beiden Systeme muss zusammengeführt werden. Dazu sind IT-Strategien und neue Prozesse notwendig.
An der Defininition und der Ausgestaltung dieser Prozesse arbeitet Dreher Business Consultants® aktiv mit.
Damit stellen wir sicher, dass wir einen hohen Wertbeitrag leisten und eine Effizienzsteigerung bei unsern Kunden ermöglichen.

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