#7 Wie Sie die Risiken digitaler Geschäftsmodelle minimieren

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Transkript Podcast Folge 7
Nathalie Dreher: Heute hier bei mir Gero Lüben von Thinslices. Gero, schön, dass du da bist.

Gero Lüben: Hallo.

ND: Erzähle uns doch mal bitte etwas über die Firma Thinslices.

GL: Wir sind Thinslices, eine Software-Entwicklungsfirma, die spezialisiert ist auf die Entwicklung neuer digitaler Produkte. Das können Web-Anwendungen und/oder Apps sein. Wir haben Büros in Berlin und in Iași, der ältesten Universitätsstadt Rumäniens. Zu unsere Kunden gehören Startups und die Innovationsabteilungen von Konzernen, wie z.B. Nestle, Deutsche Vermögensverwaltung, Syngenta oder Roland Berger, um mal die Europäischen Kunden zu nennen.

ND: Ihr helft also Unternehmen bei der Umsetzung neuer digitaler Geschäftsmodelle. Warum machen Startups oder Firmen das nicht selber?

GL: Weil wir schneller sind und zuverlässig umsetzen. Wir haben genau die Fähigkeiten im Team, die es braucht, um die Entwicklung neuer Produkte voranzubringen, und eine klare Methodologie mit der wir die Innovationsprojekte umsetzen. Also: Geschwindigkeit und geringeres Projektrisiko. Am Projektende übergeben wir typischerweise das Projekt dann an die firmeneigene IT zur Pflege und Weiterentwicklung.

ND: Was sind deiner Meinung nach die größten Herausforderungen für Unternehmen in der Digitalisierung?

GL: Die größte Herausforderung für klassische bzw. etablierte Unternehmen ist auf jeden Fall Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle, die funktionieren und die sich mit dem bisherigen Stammgeschäft eines Unternehmens gut vertragen.
Da haben es Startups natürlich einfacher, weil sie diese Übereinstimmung nicht hinbekommen müssen. Auf der anderen Seite stehen auch Startups vor der Herausforderung: Wie kriegen wir ein Geschäftsmodell oder ein digitales Produkt hin, was tatsächlich funktioniert am Markt?

ND: Welche Herausforderungen seht Ihr bei der Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle?

GL: Die Risiken von digitalen Produktinnovationen werden immer wieder unterschätzt. Das sehen wir in vielen Projekten. In den Unternehmen gibt es nur selten eine Vorgehensweise, die effizient mit den Risiken umgehen und mit denen effizient ein Produkt getestet werden kann und angepasst werden kann, je nachdem was funktioniert und was nicht funktioniert.
Das ist selten in der DNA der Unternehmen.

Zum einen sind da die Projektrisiken, weil eine Firma z.B. nicht mit den neuesten Technologien vertraut ist oder im Team nicht alle benötigten Fähigkeiten vertreten sind, denn reine Software-Entwickler reichen da nicht. Da sind auf der einen Seite eher technische Risiken oder organisatorische Risiken und auf der anderen Seite werden die Marktrisiken unterschätzt: Wird das neue Produkt erfolgreich sein?

Unsere Aufgabe ist es beide Risiken zusammen mit dem Kunden zu minimieren, um den Projekterfolg sicherzustellen. Zum Beispiel, indem wir helfen mit geringem Aufwand Prototypen zu bauen, mit denen unsere Kunden die Marktakzeptanz testen können.

ND: Also spannende Projekte, die ihr jeden Tag umsetzt!

GL: Uns macht es sehr viel Spaß!

ND: Gero, vielen herzlichen Dank!

GL: Bitte schön!