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ERP-Auswahl: Architektur vor Software | Dreher Consulting

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Mythbuster, acht rote Flaggen, ein Fünf-Fragen-Selbsttest - und warum dokumentierte End-to-End-Prozesse und Train-the-Trainer-Programme für KMU vor der Entscheidung für ein System unerlässlich sind.

Dr. Harald Dreher By Published: Mai 26, 2026 (Aktualisiert:Mai 26, 2026) 8 Minuten Lesezeit

Mythbuster, acht rote Flaggen, ein Fünf-Fragen-Selbsttest - und warum dokumentierte End-to-End-Prozesse und Train-the-Trainer-Programme für KMU vor der Entscheidung für ein System unerlässlich sind.
Basierend auf über 1.200 Projekten in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Aus unserer Projekterfahrung
Ein Küchenhersteller in der DACH-Region mit rund 2.000 Mitarbeitern kam mit einem strategisch wichtigen Auftrag in unsere Werkstätten: 1.500 Küchen für ein großes internationales Auftragsprojekt. Hoher Auftragswert, enger Zeitrahmen, komplexe interkontinentale Lieferkette. Im Grunde die Art von Geschäft, die das Unternehmen beherrschen sollte. Unsere erste Frage im Workshop schien trivial: "Wie genau läuft dieser Auftrag in Ihrem Unternehmen ab?"

Die Antwort, die das Team zu kennen glaubte, hielt der Realität nicht stand. Der Vertrieb arbeitete einwandfrei im ERP-System. Die Technik pflegte Stücklisten in Excel. Der Einkauf legte manchmal neue Materialeinträge an. Die Produktion arbeitete mit unvollständigen und verzögerten Informationen. Die Logistik plante Container ohne durchgängige Transparenz. Die gleichen Daten wurden mehrfach und nicht konsistent eingegeben.

Die entscheidende Frage im Workshop war: "Wer steuert dieses Projekt eigentlich von Anfang bis Ende?" Die Antwort war ernüchternd: Keiner. Jede Abteilung optimierte ihren eigenen Bereich; das Gesamtprojekt hatte keinen Eigentümer. Bei einem Projekt dieser Größenordnung wurde ein strukturelles Problem schonungslos aufgedeckt: vier verschiedene Prozessvarianten je nach Region und Team, massive Kommunikationsbrüche zwischen ERP, Excel und E-Mail, fehlende Integration kritischer Bereiche wie der Gerätebeschaffung und hohe Abhängigkeiten in der internationalen Lieferkette.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Kurzschlussreaktionen zu vermeiden: "Erst verstehen wir den Prozess, dann das System". Der gesamte Projektauftrag wurde durchgängig gemeinsam abgebildet, vom Auftragseingang bis zur Auslieferung in Fernost. Erst dann wurde die ERP-Frage erneut geprüft. Letztlich lag der Schlüssel nicht im System selbst. Der Schlüssel war der konsistente, standardisierte Prozess - und ein klar beauftragter Prozessverantwortlicher.

 

 

Die wichtigste Antwort in 60 Sekunden

Architektur vor Software - der entscheidende Hebel im Mittelstand.

Die meisten ERP-Projekte werden aufgrund von Feature-Listen ausgewählt, nicht aufgrund der Architektur. Damit wird das Projektrisiko in die Implementierungsphase verlagert - und genau dort scheitern die meisten Projekte.

Bei Dreher Consulting verankern wir jede ERP-Auswahl in einer Unternehmensarchitektur-Logik, gekoppelt mit dem Business Model Canvas und unserem KI-gestützten Modell SCOReX® . Mehr als 33 Jahre Beratungserfahrung, mehr als 1.200 Projekte, 100% herstellerunabhängig.

Zwei Wege zur ERP-Auswahl

Feature-Listen-Ansatz

Start mit Anbieter-Demos

→ Zusammenstellen einer Funktions-Checkliste

→ Demos ansehen, Funktionen bewerten

→ Unterschreiben Sie mit dem Anbieter, der das beste Angebot vorweisen kann.

Das Projektrisiko verlagert sich auf die Implementierung - wo die meisten Projekte scheitern.

Architektur als erster Ansatz

Beginnen Sie mit dem Geschäftsmodell

→ Verankerung in BMC + Zielarchitektur

→ Prozesse vor Funktionen abbilden

→ Wählen Sie das System, das die Architektur bedient

Bis zu 30 % kürzere Projektdauer - validiert in mehr als 1.200 Projekten.


 

Drei Aussagen, die man im Mittelstand oft hört - und die einfach nicht wahr sind

In über tausend Projekten mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) stoßen wir immer wieder auf die gleichen drei Aussagen. Jede davon klingt vernünftig. Jede einzelne ist falsch.


Mythos 1: "EAM ist für Unternehmen ein Overhead. Zu schwer für den Mittelstand."

Corporate Enterprise Architecture Management (EAM) mit seinen Hunderten von Seiten Architekturmodellen ist einfach nicht der richtige Ansatz für ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern. EAM für den Mittelstand lässt sich dagegen auf wenige Seiten komprimieren: ein Business Model Canvas, eine knappe Capabilities-Liste und ein klar dokumentierter Soll-Zustand der Prozesse. Was in einem Konzern formalistisch ist, wird in einem mittelständischen Unternehmen pragmatisch - wenn man weiß, was man weglassen kann.

Mythos 2: "ERP-Auswahl ist eine IT-Entscheidung".

ERP berührt die Bereiche Vertrieb, Finanzen, Produktion, Service, Personal und Berichtswesen. Wer das Projekt allein dem IT-Management überlässt, riskiert, dass aus einer strategischen Geschäftsmodellentscheidung ein bloßes Pflichtenheft wird. Dr. Harald Dreher formuliert es so: "Vertrauen ist das Herzstück jeder Transformation. Wir beraten nicht nur, wir hören zu, stellen Fragen und gehen den Weg gemeinsam."


Mythos 3: "KI-Tools können EAM jetzt selbst erledigen."

Wir selbst setzen stark auf KI - unser SCOReX®-Modell analysiert Muster aus Tausenden von Projekten und priorisiert Risiken vor jeder Auswahl. Aber: KI erkennt Muster, sie übernimmt keine Verantwortung. Eine ERP-Investition mit zweistelliger Hebelwirkung gehört in die Hände derer, die verantwortlich sind, die Fragen stellen und Entscheidungen in Frage stellen können. Genau aus diesem Grund ergänzt SCOReX unsere erfahrenen Berater - es ersetzt sie nicht.




Wie wir tatsächlich arbeiten - fünf Schritte, in denen die Architektur in die Auswahl umgesetzt wird

Auf der Basis der EAM-Voranalyse leiten wir eine ERP-Auswahl ab, die bei den Prozessen und nicht bei den Funktionen ansetzt. Validiert in über 1.200 Projekten.


  1. Geschäftsmodell-Verankerung. Business Model Canvas als strategischer Anker - neun Felder, eine Seite, gemeinsam mit dem Management verabschiedet.

  2. Prozessmapping und Zielarchitektur. Aktuelle Prozesse strukturiert dokumentieren, Zielprozesse aus dem Geschäftsmodell ableiten - nicht aus Software-Demos.

  3. Capabilities Mapping. Es trennt Differenzierungsfaktoren von Commodities. So wird klar, was das System unbedingt unterstützen muss und was Standard sein kann.

  4. Auswahl von Anbietern auf der Grundlage der passenden Architektur. Nicht "Welches System ist das beste?" sondern "Welches System eignet sich am besten für unsere Zielarchitektur?" Das ist genau das, wofür SCOReX® konzipiert ist.

  5. Anforderungsspezifikation als Architekturdokument. Nicht eine Liste von Funktionen, sondern eine Architekturspezifikation. Schützt Sie bei Vertragsverhandlungen.

In unseren Projekten verkürzt diese Vorlaufzeit die Projektdauer um bis zu 30 % - weil weniger Überarbeitungen, weniger Neuplanungen und weniger Eskalationen nötig sind.

Von der Architektur zur Auswahl

1

Verankerung des Geschäftsmodells

Ausrichtung von BMC und Management

2

Prozessabbildung

Zielarchitektur aus dem Geschäftsmodell

3

Abbildung der Fähigkeiten

Unterscheidungsmerkmale vs. Commodities

4

Anbieter-Shortlist

Nach Architekturanpassung, nicht nach Merkmalen

5

Anforderungsspezifikation

Architektonisches Dokument, keine Funktionsliste



 

Die unsichtbare Ebene: End-to-End-Prozesse vor der Systemauswahl

Die bekannteste Schwachstelle von ERP-Projekten in mittelständischen Unternehmen ist nicht das System selbst. Es ist der Glaube, dass der Prozess bereits dokumentiert ist - wenn er tatsächlich nur bruchstückhaft existiert.

Aus über 1.200 Projekten wissen wir: Fragt man in einem mittelständischen Unternehmen drei Abteilungen, wie ein zentraler Auftrag abgewickelt wird, bekommt man drei verschiedene Antworten. Vier sind keine Seltenheit. In dem eingangs beschriebenen Küchenprojekt gab es nach mehrwöchiger Analyse insgesamt sechs Varianten - vier Hauptprozesse, von denen zwei schnell eliminiert werden konnten. Erst die End-to-End-Analyse deckte auf, was zuvor nur eskaliert war: Medienbrüche zwischen ERP, Excel und E-Mail, unklare Übergaben zwischen Vertrieb, Konstruktion, Einkauf, Produktion und Logistik, mangelnde Integration bei der Gerätebeschaffung und unklare Genehmigungsprozesse für Akkreditive und Zoll.

 



Warum klassisches BPM allein für den Mittelstand nicht ausreicht

Der klassische Ansatz des Geschäftsprozessmanagements - das Erfassen, Vereinfachen und Standardisieren von End-to-End-Prozessen - ist methodisch gut. Allerdings stößt er im Mittelstand auf eine spezifische Einschränkung: Den Unternehmen fehlt oft das Fachwissen, um die Prozesse für die ERP-Auswahl ausreichend zu dokumentieren. Die einfache Verwendung eines Standard-Toolkits von der Stange erzeugt unnötigen Modellierungsaufwand, ohne einen Nutzen für den Entscheidungsprozess zu bringen.

Unsere Einschätzung: Die Auswahl eines ERP-Systems auf der Grundlage nicht dokumentierter Prozesse ist ein Glücksspiel - und das Haus zahlt.

 


 

Train-the-Trainer - wie wir Ihre Organisation unterstützen

Wir kommen nicht, um Ihre Prozesse zu dokumentieren und gehen dann wieder. Die Prozessverantwortung muss im Unternehmen bleiben. Auf der Grundlage von über 100 Projekten für mittelständische Unternehmen und mehr als 20 Jahren Erfahrung haben wir ein methodisches Instrumentarium entwickelt, das auf Ihren spezifischen Kontext zugeschnitten ist - keine Standardmethode.

Es funktioniert in drei Stufen:

  1. Mit gutem Beispiel vorangehen. Unsere Berater modellieren gemeinsam mit Ihren Prozessexperten die ersten kritischen End-to-End-Prozesse - sichtbar, nachvollziehbar, mit einer klaren Methodik.
  2. Übernehmen mit Coaching. Ihre Prozessverantwortlichen modellieren den Prozess selbst, wir unterstützen und korrigieren. Die Methodik wird kontinuierlich an Ihre spezifische Situation angepasst.
  3. Selbstständig managen. Ihr Team erfasst und pflegt die ERP-relevanten End-to-End-Prozesse selbst. Wir prüfen die Qualität und stellen sicher, dass die für die Auswahl entscheidenden Prozesse vollständig und konsistent sind.

Nur so lässt sich nach unserer Erfahrung die Prozessverantwortung dauerhaft etablieren - und gleichzeitig die Auswahlentscheidung auf verlässliche Daten stützen. Der eigentliche Erfolgsfaktor in solchen Projekten ist jedoch nicht das Toolkit. Es ist das Vertrauen der Prozessverantwortlichen. Dieses Vertrauen entsteht nur, wenn auf jede praktische Projektfrage auch eine praktische Projektantwort kommt - schnell, ohne theoretische Umwege und mit einem klaren Fokus auf das, was im konkreten Fall den Unterschied macht.

 


 

Der eine Hebel, den fast alle übersehen: ein Prozessverantwortlicher

Bei dem Küchenprojekt lautete die ehrlichste Antwort des Managements: Niemand verwaltet diesen Auftrag von Anfang bis Ende. Das ist die typische Wahrheit im Mittelstand. Erst die Einführung eines klaren Prozessverantwortlichen - mit einem Mandat, das Vertrieb, Konstruktion, Einkauf, Produktion, Zoll und Logistik umfasst - stabilisierte das Projekt. Die vier Prozessvarianten in unterschiedlichen Regionen wurden zu einem Standardprozess zusammengefasst, der alle Beteiligten berücksichtigt. Stücklisten- und Variantenlogik, Genehmigungsprozesse einschließlich Akkreditive und Zollabfertigung sowie die internationale Containerlogistik wurden ebenfalls vereinheitlicht.

Der Effekt war schon im nächsten Projekt messbar: deutlich weniger Abstimmungsaufwand, eine konsistente Datenbasis über alle Bereiche hinweg, eine stabilere Produktions- und Versandplanung und eine klarere Kommunikation mit internationalen Partnern. Erst auf dieser Basis hatten wir die Voraussetzung für eine fundierte ERP-Entscheidung. Genau dafür istSCOReX konzipiert: Es bringt Ihre dokumentierten End-to-End-Prozesse systematisch mit den Architekturen der Anbieter zusammen - und nicht umgekehrt.

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Eine ehrliche Bewertung Ihrer Architektur. Kein Verkaufsgespräch.

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Acht rote Fahnen, die Ihr ERP-Projekt zum Scheitern bringen werden

Aus unseren Projekten haben wir eine Diagnose-Checkliste destilliert. Wenn drei oder mehr Punkte auf Ihr aktuelles Projekt zutreffen, ist es höchste Zeit, sich mit den Architektur- und Prozessproblemen zu befassen.

1

Die Anforderungsspezifikation wird parallel zu Anbieterdemos erstellt - die Reihenfolge stimmt nicht, der Anker fehlt.

2

Schlüsselaufgaben haben keinen Prozessverantwortlichen. Jede Abteilung optimiert ihren eigenen Bereich, niemand steuert das Ganze - und mehrere Prozessvarianten existieren parallel.

3

Die Zuständigkeit für Stammdaten ist unklar. Niemand kann sagen, wer für die Kunden- oder Produktstammdaten zuständig ist.

4

Das Geschäftsmodell ist nicht dokumentiert - oder nur in PowerPoint-Folien von 2019.

5

Das IT-Managementteam leitet das Projekt allein. Das Management wird erst wieder in das Projekt einsteigen, wenn der Vertrag unterzeichnet ist.

6

Die ROI-Berechnung basiert auf den Folien der Anbieter und nicht auf internen Prozessdaten.

7

"Beste Praxis" ist das Hauptargument. Welche Praxis, welcher Kontext - das wird nicht hinterfragt.

8

Ein einzelner Berater "kennt das System" - also wird er beauftragt. Die architektonische Passung ist irrelevant.

Unsere Einschätzung: Jedes dieser Warnzeichen kann behoben werden - allerdings nur, solange die Investition noch nicht genehmigt ist. Danach werden die Korrekturen teuer werden.

 


 

EAM in Ihrer Branche - fünf Schlüsselbereiche aus unserer Erfahrung

Architektur ist nicht in jeder Branche gleich. Die folgenden Schlüsselbereiche stammen aus Branchen, in denen wir besonders viele Projekte für mittelständische Unternehmen betreuen.


Medizintechnik

Audit-Pfade, UDI-Rückverfolgbarkeit und MDR-Compliance sind keine Add-ons, sondern Architekturanforderungen vom ersten Tag an. Wer das erst in der Anforderungsspezifikation entdeckt, zahlt später doppelt drauf: in zusätzlichen Modulen und in verlorener Zeit bei der Zertifizierung.

Pharmazeutika und Biowissenschaften

Validierungsstrategie und GMP-Konformität sollten der Systemauswahl vorausgehen, nicht folgen. Eine Zielarchitektur, die Validierung als Querschnittsthema berücksichtigt, spart Monate bei der Implementierung - und schützt vor Überraschungen bei Audits.

Professionelle Dienstleistungen

Hier lautet die architektonische Frage selten "welches PSA-Tool ", sondern eher "wie definieren wir profitable Dienstleistungen?" Auslastung, Zeiterfassung und Projektmargen müssen in einer einzigen Datenlogik zusammenlaufen - nicht in drei.

Maschinen- und Anlagenbau

ETO-, CTO- und MTO-Mix, Variantenmanagement, mehrstufige Stücklisten. Standard-ERP-Module sind hier selten ausreichend. Die Architekturfrage bestimmt, ob Konfigurator, ERP und PLM überhaupt eine gemeinsame Sprache sprechen.

Lieferung & Produktion

S&OP, Widerstandsfähigkeit der Lieferkette, geopolitische Störungen: Die Architektur muss Lieferantendiversifizierung, Prognosen und Bestandsmanagement in eine kohärente Logik integrieren. Wer dies nicht tut, modelliert eine Lieferkette von gestern.

Genau dafür ist SCOReX® konzipiert: Es korreliert Ihre Prozesse systematisch mit Branchenmustern, Markttrends und Risiken - bevor Sie sich auf ein System festlegen.

 



Selbsttest in 5 Fragen - wie ausgereift ist Ihre Architektur?

Beantworten Sie die Fragen stillschweigend für sich selbst. Jede Frage ist ein "Ja" oder "Nein".

1
Können Sie Ihr Geschäftsmodell auf einer Seite darstellen (Business Model Canvas) - aktuell, gemeinsam mit dem Management abgestimmt?
2
Gibt es einen klaren Stammdatenverantwortlichen pro Bereich (Kunde, Produkt, Lieferant) mit einem definierten Mandat?
3
Ist Ihre Anforderungsspezifikation von dokumentierten Soll-Prozessen abgeleitet - oder von Anbieter-Demos und alten Funktionslisten?
4
Können Sie für Ihre drei wichtigsten Funktionen feststellen, was ein Alleinstellungsmerkmal ist und was ein Standardprodukt?
5
Gibt es eine dokumentierte Zielarchitektur, die nicht in PowerPoint endet, sondern tatsächlich Investitions- und Auswahlentscheidungen leitet?

0-1 mal Ja - Rot. Architektonischer Reifegrad: Anfänger. Die Auswahl eines ERP-Systems in dieser Situation erhöht das Projektrisiko, anstatt es zu verringern.

2-3 Mal ja - Gelb. Fortgeschritten, aber unvollständig. Die Lücke ist in der Regel "Fähigkeiten" oder "Stammdatenverantwortung".

4-5 mal ja - Grün. Ausgereift. Sie sind bereit, in der Auswahlphase eine Entscheidung zu treffen - und befinden sich in einer guten Verhandlungsposition.




 

Warum Dreher Consulting - und nicht das nächste KI-Tool oder das nächste große Beratungsunternehmen?

Drei Dinge unterscheiden uns besonders von beiden Alternativen.

Erstens: 100% herstellerunabhängig. Keine Provision, keine Partnerstufe, keine versteckte Implementierungsmarge. Wenn wir Ihnen ein System empfehlen, dann nur, weil es zu Ihrer Architektur passt - und nicht, weil es unsere Marge erhöht.

Zweitens: Mehr als 33 Jahre Beratungserfahrung und über 1.200 Projekte. Eine Datenbasis, die kein KI-Tool ohne menschlichen Input erreichen kann. Genau auf dieser Datenbasis haben wir SCOReX® entwickelt - als Werkzeug, nicht als Ersatz. KI erkennt Muster. Berater tragen Verantwortung. Wir verbinden bewusst beides.

Drittens: Ethischer KI-Einsatz als Ingenieurentscheidung. Das ist nicht nur ein Marketing-Hype. KI-Empfehlungen werden transparent dokumentiert, von erfahrenen Beratern bewertet und niemals als Blackbox an das Management weitergegeben. Die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens muss in der Lage sein, den Ursprung einer Architekturempfehlung nachzuvollziehen - sonst kann sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

Hinzu kommt der einfache Vorteil eines mittelständischen Unternehmens: Sie sprechen direkt mit Dr. Dreher und nicht mit einem Juniorberater im dritten Subteam.

 


 

Nächster Schritt: 30 Minuten direkt mit Dr. Dreher

In einem 30-minütigen Erstgespräch klären wir mit Ihnen, welche Entscheidung Sie tatsächlich treffen und welche Risiken bestehen, bevor Zeit oder Kapital investiert wird. Sie werden das Gespräch mit einem klaren nächsten Schritt verlassen, nicht mit einem Verkaufsgespräch.

 

 


Häufig gestellte Fragen zu EAM und ERP-Auswahl

EAM im Mittelstand sieht anders aus als im Konzern: Business Model Canvas, kompakte Capabilities-Liste, schlanke Soll-Architektur — alles auf wenigen Seiten, in der Sprache der Geschäftsführung. Das ist im Mittelstand genau die Form, die trägt. 

Klassische Beratung beginnt häufig mit einer Funktionsliste, KI-Tools mit einer Markt-Datenbank. Wir beginnen mit Ihrem Geschäftsmodell. SCOReX® priorisiert daraus systematisch Risiken und Architektur-Fit — die Entscheidung trifft jedoch immer ein erfahrener Berater oder eine Beraterin, gemeinsam mit Ihrer Geschäftsführung. 

Im Mittelstand typischerweise vier bis acht Wochen — abhängig von Komplexität und Datenlage. Diese Zeit holen Sie in der Implementierung mehrfach wieder herein: weniger Change Requests, weniger Eskalationen, ein verhandlungsfähiges Lastenheft. 

SCOReX® ist unser eigenes KI-gestütztes Modell. Es analysiert Muster aus über tausend ERP- und Digitalisierungsprojekten, korreliert Ihre Prozesse mit dem Anbieter-Markt und priorisiert Risiken — bevor Sie in eine Auswahlphase einsteigen. So entsteht eine architektur-validierte Shortlist statt einer marktgetriebenen. 

Prozessverantwortung muss im Unternehmen bleiben. Deshalb modellieren unsere Beraterinnen und Berater zuerst gemeinsam mit Ihren Prozess-Expertinnen und -Experten, lassen das Team dann mit Coaching übernehmen und prüfen am Ende die Qualität. So entsteht eine dokumentierte End-to-End-Prozesslandschaft, die für die ERP-Auswahl trägt — und die Ihre Organisation eigenständig pflegt. Aus über 100 Mittelstandsprojekten wissen wir: Standardmethoden von der Stange greifen hier nicht. Die Methodik muss auf Ihren Kontext angepasst werden. 



 
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Dr. Harald Dreher

Geschäftsführer, Dreher Consulting - 33+ Jahre Beratungserfahrung im DACH-Mittelstand - 1.200+ erfolgreich abgeschlossene ERP- und Digitalisierungsprojekte - 100% herstellerunabhängig - Steht Geschäftsführern und Aufsichtsräten in einer Erstberatung direkt zur Verfügung.

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