Dreher Consulting®
ERP-Beratung · Anforderungen

Wie definiert man ERP-Anforderungen, die Anbieter auch tatsächlich erfüllen können?

ERP-Spezifikationen setzen geschäftliche Anforderungen in eine klare funktionale und technische Dokumentation um, die als Leitfaden für die Systemauswahl und -implementierung dient. Dreher Consulting erarbeitet die Spezifikation eigenständig – präzise, vollständig und auf die tatsächlichen betrieblichen Anforderungen abgestimmt –, damit Anbieter genau an das gebunden sind, was Ihr Unternehmen vertraglich vereinbart hat.
WIE GESAMMELT WIE SPEZIFIZIERT Muss flexibel sein nicht prüfbar Mehrere Standorte Doppelung, siehe unten Mehrere Werke abbilden Doppelung, siehe oben Dashboards wären schön nicht im Umfang DIE SPEZIFIKATION Umlagerung bucht in beide Bücher im selben Periodenabschluss Eine Anforderung je Werk, benannt mit verantwortlicher Person Bericht antwortet unter 3 Sekunden über 12 Monate Zeitraum Zu unklaren Anforderungen sagt jeder Ja. Wir formulieren prüfbare.
Strukturierte BewertungPoC mit Ihren DatenGewichtetes ScoringAnbieterneutral
Zunächst einmal die Antwort:

An der Spezifikation entscheidet sich, ob ein ERP-Projekt erfolgreich ist oder scheitert.

Die Erstellung eines ERP-Anforderungskatalogs ist einer der entscheidenden Schritte bei jeder ERP-Auswahl. Ein hochwertiger Anforderungskatalog vermittelt ein klares Bild Ihrer Unternehmensziele – indem er Kundenorientierung, Prozesseffizienz und Datenqualität miteinander verknüpft – und legt den Grundstein für eine erfolgreiche Implementierung.

Ist die Anforderungsspezifikation jedoch vage oder unvollständig, treten Probleme erst später zutage – oft erst dann, wenn das Projekt bereits aus der Bahn geraten ist. In unseren Projekten werden wir regelmäßig genau in dieser Phase hinzugezogen, um ERP-Projekte zu stabilisieren und neu auszurichten, die die Richtung verloren haben oder das Budget überschreiten. Eine gute Anforderungsspezifikation bildet Ihr Geschäftsmodell von morgen ab: Anforderungen, die heute wirksam sind und auch beim Wachstum des Unternehmens wirksam bleiben.

 

Besprechen Sie Ihre Anforderungen
Zusammenfassung der Entscheidung

Trifft das auf Ihre Situation zu?

Lesen Sie sich das kurz durch, bevor Sie eine Besprechung dafür aufwenden. Wenn das meiste davon auf Ihre Situation zutrifft, lohnt es sich, den Umfang einer unabhängigen Spezifikation zu prüfen – sollte dies nicht der Fall sein, werden wir Ihnen das mitteilen.

Wenn dies zutrifft

Eine Auswahl steht bevor – und die Anforderungen müssen noch konkretisiert werden

  • Sie stehen vor der Auswahl eines ERP-Systems und benötigen ein anbieterunabhängiges Anforderungsprofil

  • Die Anforderungen sind dezentral über die Geschäftsbereiche verteilt und müssen konsolidiert werden

  • Ihre Prozesse müssen vor der Systemauswahl definiert – oder optimiert – werden

  • Die Geschäftsleitung wünscht sich Anforderungen, die in Verhandlungen mit Anbietern Bestand haben

Was wir von Ihnen benötigen

Ihre Prozessverantwortlichen, Ihre Daten und Ihre Entscheidungsbefugnis

  • Zugang zu den Prozessverantwortlichen in den einzelnen Geschäftsbereichen

  • Ihre Daten – vor allem die Stammdaten – für die Qualitätsanalyse

  • Ein Entscheidungsträger mit Befugnis über Anforderungen und Gewichtung

  • Strategische Leitlinien: Wachstumspläne, Vertriebskanäle, bekannte Einschränkungen

Warum sich dieser Ansatz von anderen unterscheidet

Eine Funktionsliste – oder ein Prozessmodell Ihres Unternehmens?

Eine typische Anforderungsspezifikation
Der Dreher-Ansatz
Format
Eine endlose Liste von Excel-Funktionen
Ein Prozessmodell, das die Geschäftsabläufe von heute und morgen abbildet
Auswahlkriterien
Web-Tools, die nach einigen Kriterien filtern
Systematische Anforderungserfassung gemeinsam mit Ihren Geschäftsbereichen
Unabhängigkeit
Plattformen, die von Anbietern bezahlt oder empfohlen werden
Anbieterunabhängig – keine Software-Einnahmen, keine Vermittlungsprovisionen
Qualitätssicherung
Anforderungen, die für bare Münze genommen werden
Gewichtung sowie Überprüfung auf Kausal- und Widerspruchslogik
Horizont
Der heutige Funktionsumfang
Lässt sich mit dem Geschäftsmodell skalieren, wenn dieses wächst
Unsere Meinung

Eine Spezifikation ist keine Funktionsliste. Sie macht Prozesse und Anforderungen zum Maßstab für die Auswahl und Umsetzung.

Hüten Sie sich vor Auswahltools, die nach nur wenigen Kriterien filtern, und vor Plattformen, die für ihre Empfehlungen bezahlt werden oder von Softwareanbietern unterstützt werden – deren Interesse gilt der Platzierung, nicht der Eignung. Wir erhalten weder Software-Einnahmen noch Vermittlungsgebühren, daher liegt unser einziges Interesse in einer Spezifikation, die den Anbieter an Ihre aktuellen und zukünftigen Prozesse bindet und die klar genug definiert ist, um als Bewertungsgrundlage zu dienen.

Inwiefern tragen ERP-Spezifikationen zur Verbesserung der Projektergebnisse bei? Video ansehen Persönliches Video · 45–60 Sekunden
So arbeiten wir

Wie erstellen wir eine hochwertige Spezifikation?

Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Anforderungen des Prozessmanagements abgebildet werden können – mit Process Mining und Datenanalyse direkt auf Ihren Systemdaten unter Einbeziehung Ihrer Geschäftsbereiche.

phase 01

Analysieren

IST-Prozesse per Process Mining erfassen, Stammdaten und Datenqualität prüfen — die Grundlage, bevor eine einzige Anforderung geschrieben wird.

Process Mining
Phase 02

Anforderungen erheben

Anforderungen gemeinsam mit Ihren Geschäftsbereichen entwickeln — systematisches Anforderungsmanagement statt einer Funktionsliste.

Requirements Engineering
Phase 03

Qualität sichern

Gewichtung sowie kausale und Widerspruchsprüfung — damit sich Anforderungen nicht widersprechen und in der Konfiguration nicht teuer werden.

Logikprüfung
Phase 04

Finalisieren

Text und Grafik zu einem anbieterfertigen Lastenheft zusammenführen — präzise genug, um Anbieter daran zu messen.

Anbieterfertig
Aus unserer Projektarbeit

Eine Spezifikation, die die Geschäftsabläufe abbildete – und sich in den Verhandlungen bewährt hat.

Martini Sportswear · Einzelhandel & Vertrieb

Unabhängige Beratung bei der ERP-Auswahl für Martini Sportswear – basierend auf einem Anforderungsprofil, das die Geschäftsabläufe abbildete, und nicht auf einer Funktionsliste.

ProblemEin wachsendes Sortimentsgeschäft mit saisonalen Spitzenzeiten, einer großen Produktvielfalt sowie Vertriebskanälen im Groß- und Einzelhandel – und Anforderungen, die über verschiedene Geschäftsbereiche verteilt sind und zu wichtig sind, um sie den Kriterien eines Web-Tools zu überlassen.

VorgehenUnabhängige Auswahlberatung auf Basis einer von Dreher erstellten Spezifikation: Erfassung der TATSÄCHLICHEN Prozesse, Erarbeitung der Anforderungen gemeinsam mit den Geschäftsbereichen, Qualitätssicherung durch Gewichtung und Logiktests – und Einbeziehung dieser Ergebnisse in die Verhandlungen mit den Anbietern.

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Prozessmodell – das Geschäft von heute und morgen in einem Dokument

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Gebühren von Softwareanbietern – keine Vermittlung, keine Provision

über 1.200

Projekte zur Mustererkennung, die dieser Methode zugrunde liegen · seit 1992

Lesen Sie die vollständige Fallstudie
KUNDENSTIMME Saisonkollektionen · Groß- und Einzelhandel
„Seit 15 Jahren arbeiten wir mit Dreher Consulting bei verschiedenen Aufgaben im Zusammenhang mit der Prozessoptimierung zusammen. Wir haben alle unsere Ziele erreicht und werden wieder mit Dreher Consulting zusammenarbeiten.“
Bernd Kullmann · Geschäftsführer, Deuter
Häufig gestellte Fragen

Was Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen fragen, bevor sie Dreher beauftragen.

Ehrliche Antworten zu Spezifikationen, Anforderungsanalyse und Anbieterunabhängigkeit – das sind die Fragen, die bei fast jedem ersten Gespräch über eine Anforderungsspezifikation aufkommen.

Antworten von

Dr. Harald Dreher

Gründer und Geschäftsführer · Dreher Consulting

Seit 1992 begleitet er mittelständische Unternehmen bei der Ablösung selbst entwickelter ERP-Systeme. Er berät herstellerunabhängig und erhält von keinem Softwareanbieter Provisionen.

1. Was ist ein ERP-Lastenheft?

Ein ERP-Lastenheft übersetzt die geschäftlichen Anforderungen eines Unternehmens in eine strukturierte Spezifikation für die Auswahl und Einführung eines ERP-Systems.

 

Anforderungen beschreiben dabei, was das Unternehmen benötigt und welche Ziele oder Prozesse das neue System unterstützen soll. Die Spezifikation konkretisiert diese Anforderungen so weit, dass eindeutig nachvollziehbar ist, welche Funktionen, Daten, Schnittstellen, Regeln und Rahmenbedingungen das ERP-System erfüllen muss.

 

Das Lastenheft bildet damit die relevanten Geschäftsprozesse ab – sowohl für die heutige Arbeitsweise als auch mit Blick auf zukünftige Anforderungen – und verknüpft sie mit den notwendigen funktionalen und technischen Vorgaben.

 

So erhalten ERP-Anbieter ein präzises und überprüfbares Bild davon, was vom zukünftigen System erwartet wird. Gleichzeitig dient das Lastenheft als gemeinsame Referenz: zunächst für den Vergleich von Angeboten und später für die Umsetzung und Abnahme vereinbarter Leistungen.

 

2. Warum sollte man das Lastenheft gemeinsam mit einem unabhängigen Berater erstellen?

Das ERP-Lastenheft enthält die Spezifikation, anhand derer Anbieter und ihre Lösungen bewertet werden. Es sollte deshalb nicht von den Möglichkeiten einer bestimmten Software ausgehen, sondern konsequent von den Prozessen, Zielen und Anforderungen Ihres Unternehmens.

 

Wird das Lastenheft von einem Softwareanbieter erstellt oder von einer Plattform, deren Geschäftsmodell auf Vermittlungsprovisionen oder Herstellervergütungen basiert, besteht das Risiko, dass die Spezifikation stärker an vorhandenen Produktfunktionen ausgerichtet wird als an den tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens.

 

Ein unabhängiger Berater hilft dabei, die Anforderungen zunächst herstellerneutral zu erfassen und daraus eine eindeutige, vergleichbare und überprüfbare Spezifikation für das Lastenheft zu entwickeln.

 

Dreher Consulting erhält weder Software-Provisionen noch Vermittlungsgebühren. Unser Auftrag besteht darin, ein Lastenheft zu erstellen, das Ihre Anforderungen und Prozesse zum Maßstab für die Auswahl macht – nicht die Produktlogik eines bestimmten Anbieters.

3. Was macht eine gute Spezifikation aus – und warum reicht eine Funktionsliste nicht aus?

Eine gute Spezifikation beschreibt nicht nur einzelne Funktionen, sondern stellt den Zusammenhang zwischen Geschäftsprozessen, Anforderungen und Systemunterstützung her.

Im Mittelpunkt steht deshalb das Prozessmodell: Es zeigt, wie Ihr Unternehmen heute arbeitet und wie es künftig arbeiten soll. Daraus werden die fachlichen und technischen Anforderungen an das ERP-System abgeleitet und so konkretisiert, dass Anbieter nachvollziehen können, welche Unterstützung tatsächlich benötigt wird.

Eine reine Funktionsliste greift dafür zu kurz. Sie zeigt zwar, welche Funktionen vorhanden sein sollen, aber häufig nicht, in welchem Prozess sie benötigt werden, welches Ziel sie erfüllen und wie sie mit anderen Anforderungen zusammenhängen.

 

Eine gute Spezifikation verbindet daher Prozessmodell, Anforderungen sowie relevante Daten-, Schnittstellen- und Rahmenbedingungen zu einem konsistenten Gesamtbild. So entsteht ein Lastenheft, das nicht nur den heutigen Bedarf abbildet, sondern auch zukünftige Entwicklungen und Wachstum berücksichtigt.

4. Warum sind Process Mining und Datenqualitätsprüfung wichtige Grundlagen für die Spezifikation?

Eine belastbare Spezifikation setzt voraus, dass die tatsächlichen Geschäftsprozesse und die Qualität der zugrunde liegenden Daten verstanden sind.

 

Process Mining macht sichtbar, wie Prozesse in der Praxis tatsächlich ablaufen – und nicht nur, wie sie dokumentiert sind oder von einzelnen Beteiligten wahrgenommen werden. Dadurch lassen sich Abweichungen, Medienbrüche, unnötige Varianten und Verbesserungspotenziale frühzeitig erkennen. Auf dieser Grundlage können die Anforderungen an das zukünftige ERP-System präziser formuliert werden.

 

Ebenso wichtig ist die Datenqualitätsprüfung. Sie zeigt, ob Stammdaten vollständig, konsistent und in einer Qualität vorliegen, die für das neue System geeignet ist.

 

Ohne diese Transparenz besteht das Risiko, Anforderungen auf Annahmen zu stützen. Prozess- und Datenprobleme werden dann häufig erst während der Implementierung sichtbar und führen zu zusätzlichen Anpassungen, Verzögerungen und Kosten.

 

Process Mining und Datenqualitätsprüfung schaffen damit eine belastbare Grundlage für die Spezifikation und das ERP-Lastenheft.

5. Wie lange dauert die Erstellung einer Spezifikation für ein ERP-Lastenheft?

Das hängt vor allem von der Anzahl und Komplexität der beteiligten Prozesse, Geschäftsbereiche, Standorte und Schnittstellen ab. In mittelständischen Unternehmen dauert die Erarbeitung einer belastbaren Spezifikation in der Regel mehrere Wochen bis einige Monate.

 

Process Mining und Datenanalysen können die Erhebung unterstützen, weil sie tatsächliche Prozessabläufe und bestehende Datenstrukturen transparent machen. Dadurch lassen sich Annahmen früher überprüfen und Anforderungen gezielter formulieren.

Entscheidend ist dabei weniger, die Spezifikation möglichst schnell fertigzustellen, als sie ausreichend präzise und belastbar zu machen. Der Aufwand in dieser Phase zahlt sich insbesondere bei der ERP-Auswahl und späteren Implementierung aus: Klare Anforderungen und eine konsistente Spezifikation reduzieren Rückfragen, Missverständnisse und kostspielige Änderungsschleifen.

 

Die Spezifikation bildet damit den fachlichen Kern des ERP-Lastenhefts und schafft die Grundlage für eine strukturierte Auswahl und Umsetzung.

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