In Prozessoptimierung, Supply Chain Management

Strategische Herausforderung 

Supply Chain Optimierung heißt auch schnellere Reaktionszeiten, schnellerer Lagerumschlag, geringere Kosten und höhere Lieferbereitschaft – Anforderungen, die sich gerne ausschliessen. Unser Kunde ist mit einem 3-stelligen Millionenumsatz in seiner Kernkompetenz „Großhandel“ eines der großen Handelshäuser, die sich dieser Herausforderung stellen und die Hürde für den Wettbewerb und Nachahmer durch ständige Prozess-und Effizienzsteigerungen höher werden lassen. Die Unsicherheit der Verbraucher, die Zurückhaltung der Kunden bei der eigenen Lagerhaltung und die Produktionskampagnen einiger Zulieferer sind Rahmenbedingungen, die es nicht einfach werden lassen, das strategische Ziel der geringen Lagerkosten, der flexiblen und schnellen Lieferfähigkeit zu erfüllen. Aber genau hier wird sich der Wettbewerb der Zukunft entscheiden.

Supply Chain Management Johnson Controls

 

Die Verbesserung der Lieferfähigkeit und Lieferqualität unter Beibehaltung bzw. Reduzierung der Kapitalbindungskosten für Lagerbestände und der Lagerkapazitäten, unter Berücksichtigung des internen Supply-Chain Netzwerkes mit dezentraler Lagerstruktur, zentraler Disposition auf Lieferantenebene, zentraler Lagerhaltung auf Artikelebene und dezentraler Lagerhaltung von Kleinmengen.

Vorgehensweise

Die Ist-Analyse ergab, dass die Planungs- und Dispositionsprozesse zum größten Teil manuell, basierend auf dem Fachwissen der Mitarbeiter und ausschließlich verbrauchsorientiert erfolgte. Ein Kennzahlensystem zur Messung der Logistikleistung fehlte. Zur Erarbeitung der Optimierungsmaßnahmen wurden zuerst Kennzahlen definiert, die eine Messung der Logistikleistung ermöglichen. Basierend auf diesen Kennzahlen wurden die Einflussfaktoren definiert, die eine positive oder negative Auswirkung auf die jeweilige Kennziffer haben. Dies waren keine klassischen „quasi statischen“ Kennziffern, sondern dynamische Prozesskennzahlen.

Im Soll-Konzept wurden die Soll-Prozesse definiert und notwendige einzuleitenden Prozessveränderungen im Rahmen eines Change Managements definiert.

Supply Chain Optimierung – Ergebnis:

Die statischen Dispositionsprozesse konnten durch dynamische Verfahren abgelöst werden. Die Prognosegenauigkeit führte zu signifikanten Verbesserungen in der Disposition und Lagerhaltung. Standardartikel werden nun zum Großteil automatisch disponiert, so dass die Disponenten mehr Zeit haben, sich um kritische Teile zu kümmern, die eine Reaktion in Richtung Lieferanten erfordern. Im Dispositionsprozess werden sämtliche Sonderfaktoren wie der interne Tourenplan und Tourenkalender des Umlagerungsverkehrs, die Produktionskapazitäten des Lieferanten (Werksferien), Mindestbestellmengen, Verbundgruppen etc. berücksichtigt.

Die Dispositionsstrategie für alle Teile wird in kurzen Perioden automatisch überprüft und entsprechende Optimierungen werden dem Disponenten vorgeschlagen. Das Kennzahlensystem versorgt den Disponenten sowie die Produktmanager mit aktuellen Informationen. Die Mitarbeiter vertrauen diesem System und nutzen dieses Prognoseverfahren in vollem Umfang im Rahmen ihrer Dispositionsarbeit. Als Nebeneffekt wird in Stufe II die Bündelung der Disposition an Standorten möglich sein, so dass zusätzliche Rationalisierungspotentiale realisiert werden können.


 

Dies ist ein Ergebnisbericht einer Projektarbeit bei einem unserer Kunden. Die Supply Chain (SCM), die Disposition und die Lagerlogistik sind Kerngeschäft und entscheidend für den Erfolg des Unternehmens Falls Sie mit unserem Kunden sprechen möchten, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.


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