Veröffentlicht: Jun 26, 2026 Von

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Definition

Make to Order im DACH-Mittelstand — warum der Order Penetration Point entscheidet, nicht das ERP-Modul

Make to Order ist die auftragsbezogene Fertigung, bei der die Produktion erst mit dem Kundenauftrag anläuft. Entscheidend ist nicht das ERP-Modul, sondern die Position des Order Penetration Point je Produktfamilie.

Make to Order (MTO) ist die auftragsbezogene Fertigung, bei der die Produktion erst mit dem konkreten Kundenauftrag anläuft. Anders als die übliche Lehrbuch-Lesart der MTO-vs-ATO-Trennung entscheidet nicht das ERP-Modul, sondern die Position des Order Penetration Point (OPP) in der Wertschöpfungskette. Aus über 1.200 Beratungsprojekten der Dreher Consulting wissen wir: Wer den OPP zuerst je Produktfamilie verortet — und erst danach über MTO, ATO, ETO oder MTS entscheidet — bekommt einen tragfähigen Soll-Prozess.

Was ist Make to Order? Definition, OPP und Abgrenzung zu MTS, ATO und ETO

Make to Order ist eine Fertigungsstrategie, bei der die Produktionsaktivität durch den Eingang eines konkreten Kundenauftrags ausgelöst wird. Der Unterschied zu Make-to-Stock, Assemble-to-Order und Engineer-to-Order liegt nicht im ERP-Modul, sondern in der Position des Order Penetration Point. Bei MTO liegt der OPP an den Rohmaterialien.

Make to Order — im Deutschen meist als Auftragsfertigung bezeichnet — gehört zu den vier klassischen Fertigungsstrategien neben Make-to-Stock (MTS), Assemble-to-Order (ATO) und Engineer-to-Order (ETO). Der ASCM SCOR Digital Standard führt MTS, MTO und ETO als Konfigurationen für die Source-, Make- und Deliver-Prozesse. Methodisch trennt das APQC Process Classification Framework die Prozesse „Manage Sales Orders" (4.x) und „Produce/Manufacture/Deliver Product" (5.x) — die Trennung, die jede MTO-Diskussion braucht.

Der entscheidende methodische Begriff ist der Order Penetration Point (OPP). Wikner und Rudberg beschreiben im International Journal of Production Economics die Stelle in der Wertschöpfungskette, an der ein Produkt einem konkreten Kundenauftrag zugeordnet wird. Vor dem OPP arbeitet die Fertigung forecast-getrieben, nach dem OPP kundenauftragsgetrieben. Die vier Strategien unterscheiden sich allein in der OPP-Position:

  1. Make-to-Stock (MTS) — OPP im Versand. Die Fertigung läuft forecast-getrieben gegen Lager; der Kundenauftrag löst nur die Auslieferung aus.
  2. Assemble-to-Order (ATO) — OPP am Komponentenlager. Unterkomponenten werden vorgefertigt, die Endmontage startet mit dem Auftrag. Dazu mehr im Schwester-Beitrag zur Produktionsplanung und Steuerung.
  3. Make-to-Order (MTO) — OPP an den Rohmaterialien. Erst der Kundenauftrag löst die Fertigung der Komponenten und Endprodukte aus.
  4. Engineer-to-Order (ETO) — OPP im Engineering. Bereits die Konstruktion startet mit dem Auftrag — höchster Individualisierungsgrad.

Aus über 1.200 Projekten wissen wir: Die DACH-Praxis vermischt diese vier Begriffe regelmäßig. Wer „make to order" sagt, meint operativ häufig ATO oder eine hybride MTS/MTO-Konstellation je Produktfamilie. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert MTO als Auftragsfertigung in klassischer Pull-Logik. Hopp und Spearman zeigen in Factory Physics: Die MTO-Positionierung beantwortet die Frage, wie Flow-Line-Geschwindigkeit mit Job-Shop-Flexibilität verbunden wird.

Warum Make to Order 2026 im DACH-Mittelstand neu unter Druck steht

Drei Treiber treffen 2026 zusammen: die S/4HANA-Migrationswelle erzwingt Architekturentscheidungen, die Digitalisierungslücke im Mittelstand bleibt groß, und der Maschinen- und Anlagenbau kommt aus einer zyklischen Bodenbildung. Wer MTO 2026 noch als reine PPS-Werkzeugfrage begreift, verpasst die Geschäftsführungs-Dimension der Entscheidung.

Erstens stehen S/4HANA-Migrationen an. Der DSAG-Investitionsreport 2026 mit rund 198 SAP-Anwendern weist aus: 42 Prozent planen hohe bis mittlere Investitionen in S/4HANA On-Premises, 22 Prozent in Private Cloud, 38 Prozent melden höhere IT-Budgets. Jede Migration ist faktisch eine MTO-Architekturentscheidung — die Wahl zwischen SAP-Planungsstrategie 20 und Strategie 50 ist eine Prozess-, keine Modul-Entscheidung.

Zweitens bleibt die Reifelücke groß. Laut dem Bitkom-Studienbericht Industrie 4.0 nutzen 71 Prozent der Industrieunternehmen ab 100 Beschäftigten Industrie-4.0-Anwendungen — die operative Tiefe bleibt im Mittelstand aber häufig hinter dieser Verbreitung zurück. In unseren Projekten beobachten wir, dass MTO-Probleme regelhaft Datenqualitätsprobleme an drei Stammdatenobjekten sind: Kundenauftrag, Stückliste, Arbeitsplan.

Drittens kommt der Maschinen- und Anlagenbau aus einer zyklischen Bodenbildung. Der VDMA-Konjunkturbereich meldet für 2025 eine Stabilisierung des Auftragseingangs auf Vorjahresniveau. In dieser Phase entscheiden Mittelständler über PPS- und MES-Investitionen — und damit über die MTO-Tragfähigkeit der nächsten fünf Jahre.

Die MTO-Methodik im Überblick — vier Phasen, ein Process Owner

Wir setzen Make to Order in vier Phasen auf — Angebot und CPQ, Auftragserfassung mit OPP-Definition, Fertigung und Kapazität, Lieferung und Faktura. Über alle vier Phasen läuft ein MTO-Process-Owner. Ohne diese Rolle entstehen Funktionsgrenzen statt einer kundenauftragsgetriebenen Wertschöpfungsstrecke.

Methodisch hat sich in der vendor-neutralen Prozess- und ERP-Beratung folgende Vorgehensweise bewährt:

  1. Phase 1 — Angebot und CPQ. Anfrage, Konfiguration über CPQ (Configure-Price-Quote), Machbarkeitsprüfung, Angebotskalkulation. Hier wird entschieden, welche Varianten zugelassen und welche Stammdaten geführt werden. Aus unseren Projekten kennen wir die Verlustpunkte: Angebote ohne ERP-Stammdaten-Anbindung erzeugen in Phase 3 nicht produzierbare Aufträge.
  2. Phase 2 — Auftragserfassung und OPP-Definition. Annahme des Kundenauftrags, Anlage des Fertigungsauftrags mit kundenauftragsspezifischem Bestand, Zuordnung zur Planungsstrategie. Im SAP-Umfeld die Auswahl zwischen Strategie 20 und Strategie 50 — aber der OPP wird je Produktfamilie entschieden, nicht je Modul.
  3. Phase 3 — Fertigung und Kapazität. Beschaffung, Komponentenfertigung, Endmontage. Der Siemens-Beitrag zur Auftragsfertigung beschreibt MTO als Pull-Vorgang, der rückwärts durch die Produktionssequenz arbeitet — gängig in Anlagen- und Maschinenbau, Schiffswerften und Sondermaschinenbau. Hier entscheidet die Kapazitätsplanung über Termintreue.
  4. Phase 4 — Lieferung und Faktura. Versand, Rechnungstellung, Forderungsmanagement. Im klassischen MTO mit langen Durchlaufzeiten häufig mit Anzahlungslogik und Teil-Lieferungen — eine Logik, die Buchhaltung, Vertrieb und Werkstatt gemeinsam tragen müssen.

Über allen vier Phasen muss ein MTO-Process-Owner stehen. Aus über 1.200 Projekten empfehlen wir, diese Rolle auf Geschäftsleitungsebene oder direkt darunter anzusiedeln — operativ häufig bei der Leitung Operations. Wichtig ist die End-to-End-Befugnis. Wer die Rolle fragmentiert, baut Funktionsgrenzen.

Praxisbeispiel: Küchenhersteller mit 1.500 Küchen pro Jahr und sechs Prozessvarianten

Bei einem mittelständischen Küchenhersteller mit 1.500 ausgelieferten Küchen pro Jahr hatten sich sechs ungesteuerte MTO-Varianten etabliert — eine je Vertriebskanal und Produktlinie. Folgen: unklare OPP-Positionen, Liefertermine ohne Kapazitätsabgleich, manuelle Nacharbeit im Konfigurator. Geklärt wurde der Fall nicht durch ein neues PPS, sondern durch eine OPP-Entscheidung je Produktfamilie und einen benannten MTO-Process-Owner.

Wir haben in über 1.200 Beratungsprojekten beobachtet: Die Mehrzahl der MTO-Bruchstellen liegt an Funktionsgrenzen zwischen Vertrieb, PPS und Werkstatt — nicht innerhalb einer Funktion. Die Trovarit-Studie ERP in der Praxis 2024/25 bestätigt: Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger bewerten Systemstabilität und Projektmethodik positiver als 2022 — der Hebel liegt in der Methodik, nicht im System.

Wir haben mit einem Küchenhersteller mit rund 220 Beschäftigten im DACH-Mittelstand gearbeitet, der uns gerufen hatte, weil die Liefertermintreue auf unter 70 Prozent gefallen war und der Konfigurator regelmäßig Konfigurationen freigegeben hatte, die in der Werkstatt nicht produzierbar waren. Drei Vertriebskanäle (Direktvertrieb, Fachhandel, Projektgeschäft) hatten je zwei Produktlinien — daraus waren sechs ungesteuerte Prozessvarianten entstanden, keine davon dokumentiert. Der Vertrieb fuhr faktisch eine ATO-Logik, die Werkstatt versuchte eine reine MTO-Logik — und die Logistik erwartete MTS-ähnliche Versandfenster.

In unserer Praxis haben wir den Fall in acht Wochen aufgenommen: Prozesserhebung über Interviews, Auswertung von ERP-Belegen und Konfigurator-Logfiles, Swim-Lane-Modellierung der sechs Ist-Varianten und vor allem eine OPP-Verortung je Produktfamilie. Die Geschäftsführung hat einen MTO-Process-Owner mit End-to-End-Befugnis benannt, der mit den Kanalverantwortlichen und der Werkstattleitung pro Produktfamilie genau eine OPP-Position definiert hat. Die Quote-to-Cash-Spanne sank um 24 Tage; die Liefertermintreue stieg innerhalb eines Quartals auf über 90 Prozent. Das System-Update folgte erst danach — und war wesentlich schlanker zu spezifizieren.

Was MTO-Leitfäden im Netz selten aussprechen

Drei Punkte, die in den meisten Make-to-Order-Leitfäden ausgespart bleiben — aus unserer Erfahrung in über 1.200 Beratungsprojekten aber regelhaft den Unterschied zwischen Erfolg und Abbruch ausmachen. Wer sie nicht klärt, verlängert nur den Engpass mit einem neuen Tool.

1. Der Order Penetration Point entscheidet, nicht das Label „MTO"

In vielen ERP-Auswahlprojekten wird die Strategiefrage als Modul-Frage diskutiert: welche SAP-Strategie, welches PPS-Modul, welcher Konfigurator? Methodisch ist die Reihenfolge umgekehrt. Wir verorten den OPP zuerst je Produktfamilie und Bauteilgruppe — auf Basis von Variantenzahl, Bedarfsvolatilität und kundengewünschter Lieferzeit. Erst danach entscheiden wir zwischen MTO, ATO, ETO oder einer hybriden Konstellation. Wer das Label vor der OPP-Analyse setzt, kauft ein Tool, das zur tatsächlichen Wertschöpfung nicht passt.

2. Drei Bruchstellen, die kein PPS-Modul repariert

Aus unserer Erfahrung entstehen mehr als die Hälfte der MTO-Verlustpunkte an Funktionsgrenzen. Erstens die Angebot-zu-Auftrags-Übergabe: CPQ ohne Anbindung an ERP-Stammdaten erzeugt Angebote, die in Phase 3 nicht produzierbar sind. Zweitens die Auftrag-zu-Fertigungs-Übergabe: ein Konfigurator ohne validierte Stückliste produziert Fertigungsaufträge ohne Arbeitsplan-Realismus. Drittens die Fertigung-zu-Lieferungs-Übergabe: zugesagte Termine ohne Kapazitätsabgleich führen zu systematischem Verzug. Diese drei Bruchstellen bearbeiten wir im Workshop mit Swim-Lanes — bevor das Lastenheft entsteht.

3. Eine durchgängige Kennzahlen-Kette ersetzt die isolierte Fertigungsmessung

In unseren MTO-Implementierungen bei süddeutschen Maschinenbauern beobachten wir: Die Fertigung allein kann ihre Termintreue nicht reparieren, wenn Vertrieb und Logistik auf andere Kennzahlen schauen. Wir setzen eine KPI-Kette über alle MTO-Phasen — Quote-to-Order-Time, Durchlaufzeit, On-Time-Delivery, Days Sales Outstanding (DSO). Erst wenn Vertrieb, PPS, Werkstatt und Versand auf dasselbe Trichterbild schauen, entstehen belastbare Steuerungsentscheidungen statt funktionaler Schuldzuweisungen.

Unsere Einordnung

Make to Order ist eine Strategiefrage auf OPP-Ebene, keine Tool-Frage. Wer den OPP je Produktfamilie verortet, die Bruchstellen bearbeitet und die KPI-Kette schließt, hat die schwierigen 80 Prozent erledigt. Die Wahl der Planungsstrategie im ERP ist anschließend eine vergleichsweise einfache Übung.

Anwendung in den Dreher-Branchen

Der MTO-Zuschnitt unterscheidet sich deutlich zwischen Anlagen- und Maschinenbau, Variantenfertigung und Sondermaschinenbau. Wir kalibrieren die vier Phasen branchenspezifisch — Anzahlungs- und Meilensteinlogik im Projektgeschäft, CPQ-Tiefe in der Variantenfertigung, lange Durchlaufzeiten und ETO-Nähe im Sondermaschinenbau.

Im Anlagen- und Maschinenbau hat MTO Laufzeiten von 6 bis 24 Monaten je Auftrag; die Faktura folgt der Anzahlungs- und Meilensteinlogik. In der Variantenfertigung — etwa bei Möbeln, Küchen oder Sonderwerkzeugen — ist CPQ nicht optional; die OPP-Verortung liegt häufig hybrid zwischen ATO (Korpus) und MTO (Front). Im Sondermaschinenbau verschiebt sich der OPP regelmäßig ins Engineering und kippt von MTO zu ETO — Stoff für den separaten Wiki-Beitrag zu Engineer-to-Order.

Häufig gestellte Fragen

Make to Order, Assemble-to-Order und Engineer-to-Order unterscheiden sich nicht im ERP-Modul, sondern in der Position des Order Penetration Point in der Wertschöpfungskette. Bei MTO liegt der OPP an den Rohmaterialien — erst der Kundenauftrag löst die Fertigung der Komponenten aus. Bei ATO liegt der OPP am Komponentenlager — Unterkomponenten sind vorgefertigt, die Endmontage startet mit dem Auftrag. Bei ETO liegt der OPP im Engineering — bereits die Konstruktion startet auftragsgetrieben. Wir empfehlen, den OPP je Produktfamilie zu verorten, statt das Label vor die Methodik zu setzen.

Make to Order eignet sich, wenn die Produkte stark kundenindividuell sind, Lagerhaltungskosten die Kapitalbindung übersteigen würden und die Lieferzeit am Markt als akzeptabel gilt. Typische DACH-Branchen sind Anlagen- und Maschinenbau, Schiffswerften, Sondermaschinenbau und hochwertige Variantenfertiger. Nicht geeignet ist MTO bei volatilen Märkten mit kurzen geforderten Lieferzeiten und stabilen Bedarfsprognosen — dort ist eine MTS- oder ATO-Konstellation tragfähiger. In unseren Projekten entscheiden wir die Frage je Produktfamilie — hybride MTS/MTO-Modelle sind im DACH-Mittelstand der Normalfall.

Aus über 1.200 Beratungsprojekten empfehlen wir diese Reihenfolge: erst Order Penetration Point je Produktfamilie verorten, dann Strategie (MTO, ATO, ETO oder hybrid) festlegen, dann Process-Owner benennen, dann den Soll-Prozess in vier Phasen modellieren, dann das Lastenheft schreiben und erst danach die Planungsstrategie im ERP wählen — etwa SAP-Strategie 20 oder 50. Wer mit der ERP-Strategie beginnt, kauft eine Modul-Konfiguration, die zum tatsächlichen Wertschöpfungsfluss nicht passt. Wir arbeiten vendor-neutral und bewerten Anforderungen entlang der Prozess-, Daten- und Systemarchitektur.

Nächste Schritte

Vor jeder MTO-Tool-Auswahl lohnt sich eine kurze Vorklärung: Wo liegt der OPP je Produktfamilie? Wer ist der MTO-Process-Owner? Wo sind die drei typischen Bruchstellen? Wer diese Vorklärung überspringt, baut ein PPS-System auf einen unklaren Engpass.

Zur Vertiefung empfehlen wir unsere Leistungen im Prozessmanagement und den Bereich der ERP-Beratung. Ergänzend die Wiki-Beiträge zu Produktionsplanung und Steuerung, Order-to-Cash und Process Owner. Aktuelle Praxisanalysen finden Sie in unseren Einblicken; ein Erstgespräch vereinbaren Sie über die Kontaktseite.

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Eine strukturierte Vorklärung Ihrer MTO-Aufstellung — OPP-Verortung je Produktfamilie, die vier Phasen und die drei typischen Bruchstellen, anbieterneutral aus über 1.200 Projekten im DACH-Mittelstand.

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Matthias Müller

Senior Consultant Prozessoptimierung, ERP & Digitalisierung bei Dreher Consulting. Begleitet seit 2011 mittelständische Unternehmen in der DACH-Region durch komplexe ERP-Implementierungen — pragmatisch, ohne Konzern-Overhead.

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