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ERP-Auswahl absichern: belastbare Entscheidungsgrundlage

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Das Wichtigste in Kürze ERP-Projekte im Mittelstand scheitern selten an der Software – sie scheitern an der Qualität der Informationen, auf denen die Auswahlentscheidung beruht.

Dr. Harald Dreher By Published: Aug. 11, 2026 6 Minuten Lesezeit
Das Wichtigste in Kürze
  • ERP-Projekte im Mittelstand scheitern selten an der Software – sie scheitern an der Qualität der Informationen, auf denen die Auswahlentscheidung beruht.
  • Angebote, Demos und Aufwandsschätzungen stammen vom Anbieter: Datenmigration, Schnittstellen und interne Mitwirkung sind regelmäßig zu niedrig angesetzt.
  • Demo-Systeme zeigen vorbereitete Idealprozesse – belastbar wird ein Systemvergleich erst, wenn jeder Anbieter die kritischen Ausnahmefälle des Käufers vorführt.
  • Ein Entscheidungsdossier dokumentiert Anforderungen, Annahmen, Kosten und Risiken so, dass Geschäftsführung, Beirat und Bank die ERP-Entscheidung prüfen können.
  • Dreher Consulting berät seit 1992 herstellerneutral: über 1.200 ERP- und Digitalisierungsprojekte im DACH-Mittelstand, ohne Implementierungsumsätze und ohne Anbieterprovisionen.

Serie „ERP-Entscheidungssicherheit", Artikel 1 von 3 



Was geht bei der ERP-Auswahl im Mittelstand schief?

Bei der ERP-Auswahl im Mittelstand entsteht die Entscheidungsgrundlage überwiegend beim Anbieter: Präsentationen, Demo-Systeme, Referenzen und Aufwandsschätzungen. Der Käufer prüft die Angaben selten gegen die eigenen Prozesse. Die Studie „ERP in der Praxis 2024/25" (Trovarit AG, 2024) nennt fehlende Budgettreue und hohen Personalaufwand als größte Probleme.

Ein Demo-System zeigt den vorbereiteten Idealfall: Standardauftrag, saubere Stammdaten, durchlaufender Prozess. Kaufentscheidend sind die Ausnahmen – Chargenrückruf, Streckengeschäft, Teillieferung mit Retoure. Eine verbreitete Fehlannahme lautet: „Der Anbieter kennt unsere Branche, also kennt er unsere Anforderungen." Branchenkenntnis ersetzt die eigene Anforderungserhebung nicht.

Angebotspositionen, die regelmäßig zu niedrig angesetzt sind

  • Datenmigration und Bereinigung der Altdaten
  • Schnittstellen zu Vor- und Nachsystemen
  • Anpassungen jenseits des Standards
  • Test und Abnahme
  • interner Mitwirkungsaufwand der Key User




Warum sind Anbieterunterlagen keine neutrale Entscheidungsgrundlage?

Anbieter und Implementierungspartner erstellen genau die Unterlagen, auf die sich der Käufer bei der ERP-Entscheidung stützt. Vergütet werden sie für den Vertragsabschluss, nicht für das Eintreffen ihrer Prognosen. Diese strukturelle Anreizasymmetrie ist keine Unredlichkeit. Sie erklärt aber, warum überzeugende Präsentationen und enttäuschende Projektverläufe so häufig dasselbe Projekt beschreiben.

Eine Anreizasymmetrie ist eine Konstellation, in der eine Partei von einer Entscheidung profitiert, deren Risiken die andere Partei trägt. Die Folgen sind messbar: Eine Auswertung von über 5.400 IT-Projekten (McKinsey & Company / University of Oxford, 2012) beziffert die Budgetüberschreitung großer IT-Projekte auf durchschnittlich 45 Prozent – bei 56 Prozent weniger Nutzen als prognostiziert.

+45 %
durchschnittliche Budget­überschreitung großer IT-Projekte
−56 %
weniger Nutzen als vor dem Projekt prognostiziert
5.400
ausgewertete IT-Projekte in der Studie

Quelle: McKinsey & Company / University of Oxford, 2012




Wie wir Entscheidungsgrundlagen in Kundenprojekten belastbar gemacht haben

Zwei Projekte zeigen das Vorgehen von Dreher Consulting vor der Anbieterentscheidung – im Großhandel und in der Medizintechnik. Beide Praxisfälle folgen demselben Muster: Ausgangslage, Befund, Vorgehen, Ergebnis, eigene Fehleinschätzung und Konsequenz für die Methodik. Kundennamen nennen wir aus Vertraulichkeitsgründen nicht.

Beide Praxisfälle folgen demselben Muster

01
Ausgangslage
02
Befund
03
Vorgehen
04
Ergebnis
05
Fehleinschätzung
06
Konsequenz

Praxisfall 1: Ein Großhandelsunternehmen erhielt drei Angebote, die nicht vergleichbar waren

Ein Großhandelsunternehmen stand vor der Anbieterentscheidung: Drei Angebote lagen vor, mit stark abweichenden Festpreisen und unterschiedlichen Leistungsbeschreibungen. Die Geschäftsführung konnte nicht beurteilen, welcher Preis welche Leistung enthielt. Dreher Consulting hat die Angebote vergleichbar gemacht, verdeckte Nebenprozesse erhoben und die Entscheidung im Entscheidungsdossier dokumentiert.

Ausgangslage. Industrieller B2B-Großhandel, mehr als 15 Filialen und über 400 Mitarbeiter. Phase: drei Angebote lagen vor. Auslöser: stark abweichende Festpreise ohne erkennbare Ursache.

Was wir vorgefunden haben. Die Angebote beruhten auf nicht offengelegten Annahmen: bereinigte Altdaten, nur Standardschnittstellen, Schulung als Option. Im Vertriebsinnendienst liefen zudem zahlreiche Excel-Nebenprozesse, die kein Angebot berücksichtigte.

Was wir konkret getan haben. Anforderungskatalog aus Interviews mit Vertriebsinnendienst, Lager, Einkauf und Buchhaltung; Prüffragenkatalog mit realen Geschäftsvorfällen; alle drei Angebote Position für Position gegen identische Annahmen geprüft – durchgeführt innerhalb von sieben Wochen.

Was dabei herausgekommen ist. Die Migrationsposition wurde vor Vertragsschluss nachverhandelt; entschieden wurde auf Basis des Entscheidungsdossiers (ERP-Lastenheft und Prozessbeschreibung), mit klarer Struktur für Berichtswesen und Supply Chain bei Umlagerungen und Ausgangslogistik. Messbares Ergebnis Praxisfall 1: Durchlaufszeit des Ausgangswertes einer Bestellung bis zur Auslieferung vom Ausgangswert 32:00h auf Endwert 18:00 h im Zeitraum von 10 Monaten erreicht. Die Kennzahl ist eine um 45% kürzere Auftragsbearbeitungszeit,

Was wir zunächst falsch eingeschätzt haben. Die Schnittstellenlisten der Angebote hielten wir anfangs für vollständig. Erst die Bestandsaufnahme der Excel-Nebenprozesse zeigte weitere, nicht kalkulierte Verbindungen.

Was wir daraus geändert haben. Seither gehört die Bestandsaufnahme aller Excel- und Nebenprozesse zum Standardvorgehen von Dreher Consulting – vor dem ersten Anforderungsworkshop.

Praxisfall 2: Ein Medizintechnikhersteller übernahm das Lastenheft seines Anbieters

Ein Medizintechnikhersteller bereitete die ERP-Ausschreibung mit einem Lastenheft vor, das im Kern aus der Vorlage eines Anbieters stammte. Der Beirat verlangte eine prüffähige Entscheidungsgrundlage. Dreher Consulting hat den Anforderungskatalog aus den Geschäftsprozessen neu aufgebaut und die Anbieter an realen Ausnahmefällen getestet.

Ausgangslage. Medizintechnik, rund 400 Mitarbeiter, regulierte und validierte Prozesse nach ISO 13485. In diesem Umfeld fällt ein ERP/MES/PLM regelmäßig unter die Pflicht zur Computer-System-Validierung (CSV) – mit Folgen für Lastenheft, Release- und Update-Fähigkeit von Cloud-ERP, Änderungsmanagement und Audit-Trail. Phase: Lastenheft erstellt und erweitert. Auslöser: Das Unternehmen expandierte und forderte eine prüffähige Entscheidungsvorlage statt einer Anbieterpräsentation.

Was wir vorgefunden haben. Der Katalog listete überwiegend Funktionen, die jedes marktgängige System abdeckt. Die kritischen Ausnahmefälle fehlten: Chargenrückverfolgung über Lieferanten hinweg, Reklamationen mit Meldepflichten, gesperrte Bestände, Shared-Service- und Logistikkonzepte im Firmenverbund.

Was wir konkret getan haben. Prozessbegehungen in Produktion, Qualitätssicherung und Auftragsabwicklung; K.o.-Kriterien von wünschenswerten Anforderungen getrennt; jeden Anbieter die Ausnahmefälle im Demo-System mit Unternehmensdaten vorführen lassen – Wir haben 4 Wochen für die Aufwahlphase mit Organisation der PoC benötigt.

Was dabei herausgekommen ist. Der favorisierte Anbieter konnte zwei K.o.-Fälle nicht zeigen. Wir haben den Ausschluss empfohlen – gegen die Präferenz der Geschäftsführung. Die Entscheidung für einen anderen Anbieter ist im Entscheidungsdossier dokumentiert. Manuelle Prozesse ließen sich in der Folge um mehr als 20 Prozent reduzieren.

Was wir zunächst falsch eingeschätzt haben. Wir gingen davon aus, dass die Fachbereiche ihre Anforderungen benennen können. Tatsächlich beschrieben sie die Masken ihrer Altsoftware – Lösungen statt Prozesse. Die ersten Workshopergebnisse waren damit unbrauchbar.

Was wir daraus geändert haben. Seither beginnt die Anforderungserhebung mit Prozessbegehungen am Arbeitsplatz, erst danach folgen Workshops. Der Anforderungskatalog beschreibt Geschäftsvorfälle, keine Softwarefunktionen.



Wie entsteht ein Entscheidungsdossier? Sechs Schritte vor der Anbieterentscheidung

Ein Entscheidungsdossier ist die dokumentierte, prüffähige Grundlage einer ERP-Entscheidung: Anforderungen, getestete Ausnahmefälle, plausibilisierte Kosten, protokollierte Annahmen, bewertete Optionen und eine begründete Empfehlung. Es ist der erste von fünf Bausteinen des Modells „ERP-Entscheidungssicherheit" von Dreher Consulting – neben Stage-Gates, Vertragsverhandlung, Projektbegleitung und Nutzenbewertung.

Schritt 1 · Anforderungen in der Organisation erheben

Prozessbegehungen und Interviews in den Fachbereichen liefern Geschäftsvorfälle statt Funktionswünsche. Ergebnis ist der Anforderungskatalog, getrennt nach K.o.-Kriterien und wünschenswerten Anforderungen; ein K.o.-Kriterium schließt bei Nichterfüllung einen Anbieter aus.

Schritt 2 · Ausnahmefälle als Testfälle beschreiben

Der Prüffragenkatalog übersetzt kritische Geschäftsvorfälle in Demo-Aufgaben; jeder Anbieter führt sie im Demo-System mit Daten des Unternehmens vor. Wer einen K.o.-Fall nicht zeigen kann, scheidet aus.

Schritt 3 · Aufwandsschätzungen plausibilisieren

Jede Position – Datenmigration, Schnittstellen, Anpassungen, Test, Schulung, interne Mitwirkung – wird gegen identische Annahmen gestellt. Anbieter bestätigen ihre Annahmen schriftlich; unbestätigte Annahmen führen wir als Risiko im Entscheidungsdossier.

Schritt 4 · Annahmen protokollieren

Das Annahmenprotokoll hält fest, wer welche Annahme getroffen hat und was bei Nichteintreten folgt. Mündliche Zusagen werden schriftlich bestätigt oder verworfen.

Schritt 5 · Optionen vollständig bewerten

Bewertet werden alle Optionen einschließlich Verschiebung und Verbleib auf dem Altsystem. Mit dem DAA™ (Decision Architecture Assessment) prüfen wir ergänzend, wer entscheidet, wer zustimmt und welche Information noch fehlt.

Schritt 6 · Entscheidungsdossier zusammenstellen

Das Unternehmen erhält Anforderungskatalog, Testergebnisse je Anbieter, plausibilisierte Kosten, Annahmenprotokoll, Risikoliste und begründete Empfehlung – auditfähig gegenüber Beirat und Bank.


Sieben Prüffragen: Ist Ihre ERP-Entscheidungsgrundlage belastbar?

Sieben Prüffragen zeigen, ob eine ERP-Entscheidungsgrundlage einer Prüfung standhält. Sie decken Anforderungen, Demos, Aufwandsschätzungen und Governance ab. Beantworten Sie jede Frage schriftlich und mit Beleg: Jedes „Nein" und jedes „Weiß nicht" markiert eine Lücke, die vor der Unterschrift zu schließen ist – nicht danach.

  1. Können Sie für jede K.o.-Anforderung benennen, welcher Fachbereich sie eingebracht hat – oder stammt der Katalog aus einer Anbietervorlage?
  2. Hat jeder Anbieter Ihre kritischen Ausnahmefälle im Demo-System gezeigt – mit Ihren Daten statt mit Beispieldaten?
  3. Liegen die Annahmen hinter den Schätzungen für Datenmigration und Schnittstellen schriftlich vor?
  4. Ist der interne Mitwirkungsaufwand Ihrer Key User im Business Case eingerechnet?
  5. Wissen Sie, welche Angebotspositionen Festpreis sind und welche nach Aufwand abgerechnet werden?
  6. Enthält Ihre Entscheidungsvorlage die Option, den Wechsel zu verschieben oder abzubrechen?
  7. Könnte Ihr Beirat oder Ihre Bank die Entscheidung allein aus den vorliegenden Unterlagen nachvollziehen?

Prüfen Sie Ihre Entscheidungsgrundlage selbst

Der Prüffragenkatalog zur ERP-Auswahl enthält die sieben Prüffragen mit Erläuterungen und Beleganforderungen – zum Abarbeiten im eigenen Haus. Bleiben einzelne Fragen offen, klärt ein kurzes Gespräch, welche Lücken vor der Unterschrift zu schließen sind.

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Was leisten Software und KI bei der ERP-Auswahl – und was nicht?

Software und KI verbessern bei der ERP-Auswahl die Informationsbasis für belastbare Managemententscheidungen – sie automatisieren nicht das Urteil des Beraters. Zuverlässig leisten Werkzeuge drei Dinge: Datenaufbereitung, Vollständigkeitsprüfung von Anforderungskatalogen und Mustererkennung in Angeboten. Nicht leisten können sie die Gewichtung widersprüchlicher Ziele, die Einschätzung von Menschen und Organisationen und die Verantwortung für die Empfehlung.

Dreher Consulting setzt dafür SCOReX® ein, ein eigenes KI-Modell zur Risikovermeidung in ERP-Projekten. Die Empfehlung im Entscheidungsdossier verantwortet ein benannter Berater – kein Modell.



Wo das Verfahren an Grenzen stößt

Ein Entscheidungsdossier reduziert Unsicherheit, es beseitigt sie nicht. Das Verfahren setzt die Mitwirkung der Fachbereiche voraus, wirkt nur vor der faktischen Festlegung auf einen Anbieter und ist für sehr kleine Organisationen nicht immer verhältnismäßig. Wer die Grenzen kennt, plant den Einsatz realistisch.

  • Ohne Fachbereiche keine Anforderungen. Stehen Vertrieb, Lager oder Produktion für Begehungen nicht zur Verfügung, sinkt die Belastbarkeit des Anforderungskatalogs erheblich.
  • Nach der faktischen Vorentscheidung dokumentiert ein Dossier nur noch. Ist ein Anbieter intern gesetzt, ändert auch eine gute Analyse das Ergebnis selten.


Wie wir vergütet werden

Dreher Consulting wird ausschließlich von den beauftragenden Unternehmen vergütet. Wir erhalten keine Provisionen von Softwareanbietern und keine Umsätze aus der Implementierung der Software. Die Empfehlung im Entscheidungsprozess ist deshalb frei von wirtschaftlichem Eigeninteresse am Zustandekommen eines bestimmten Vertrags. Nach diesem Prinzip arbeiten wir seit 1992.


Was Entscheider vor der ERP-Auswahl häufig fragen

ERP-Projekte im Mittelstand scheitern selten an fehlender Softwarequalität. Häufigste Ursache ist eine Entscheidungsgrundlage, die überwiegend vom Anbieter stammt: zu niedrig angesetzte Aufwände, ungetestete Ausnahmefälle, ungeprüfte Annahmen. Die Studie „ERP in der Praxis 2024/25" (Trovarit AG, 2024) nennt fehlende Budgettreue und hohen Personalaufwand als größte Probleme. 

Eine ERP-Aufwandsschätzung ist prüfbar, wenn ihre Annahmen schriftlich vorliegen: Datenqualität der Altsysteme, Zahl und Art der Schnittstellen, Umfang der Anpassungen, interner Mitwirkungsaufwand. Fehlen die Annahmen, ist die Zahl nicht bewertbar. Vergleichen Sie die Positionen mehrerer Anbieter gegen identische Vorgaben – Abweichungen zeigen Interpretationsspielräume. 

Ein ERP-Anforderungskatalog beschreibt Geschäftsvorfälle des eigenen Unternehmens, nicht Softwarefunktionen: Kernprozesse, kritische Ausnahmefälle, Mengengerüste, Schnittstellen, regulatorische Pflichten. Jede Anforderung braucht eine Quelle im Fachbereich und eine Priorität – K.o.-Kriterium oder wünschenswert. Ein Katalog aus der Anbietervorlage bildet dessen Produkt ab, nicht Ihren Bedarf. 

Das Honorar einer unabhängigen ERP-Beratung richtet sich nach Projektumfang und begleiteten Phasen; gezahlt wird es ausschließlich vom beauftragenden Unternehmen, nicht über Anbieterprovisionen. Bezugsgröße für den Nutzen sind die Folgekosten ungeprüfter Entscheidungen, die in Studien wiederholt dokumentiert sind (McKinsey / University of Oxford, 2012). 

Nein. Präsentationen und Demo-Systeme zeigen vorbereitete Idealprozesse; Referenzkunden wählt der Anbieter aus. Beide Formate liefern Hinweise, aber keine Prüfung: Sie belegen nicht, ob das System die kritischen Ausnahmefälle des Käufers abbildet. Belastbar wird die ERP-Entscheidung durch eigene Testfälle und schriftlich bestätigte Annahmen. 

 



Nächste Schritte

Steht bei Ihnen eine ERP-Auswahl an, lohnt es sich, die Entscheidungsgrundlage vor einer verbindlichen Zusage zu prüfen. Weitere Informationen zu unserem Ansatz finden Sie in unserer Übersicht über unsere ERP-Beratungsleistungen.

Die Serie „ERP-Entscheidungssicherheit":

Teil 2 – Auf welcher Grundlage unterschreiben Sie einen ERP-Vertrag über zehn Jahre?
Teil 3 – Der Vertrag ist unterschrieben, jetzt beginnt das eigentliche Risiko

Die hier beschriebenen Muster begegnen uns besonders häufig im Handel und Großhandel und in der Medizintechnik.

Quellen: Trovarit AG, „ERP in der Praxis 2024/25", Aachen 2024 · McKinsey & Company / University of Oxford, „Delivering large-scale IT projects on time, on budget, and on value", 2012.

Dr. Harald Dreher

Dr. Harald Dreher

Geschäftsführer, Dreher Consulting · Über 33 Jahre Beratungserfahrung im DACH-Mittelstand · Über 1.200 begleitete ERP- und Digitalisierungsprojekte · 100 % herstellerunabhängig · Steht der Unternehmensleitung persönlich für ein erstes Gespräch zur Verfügung.

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