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Business Case für KI in ERP-Prozessen: so rechnen Sie den Nutzen

Fachkraft im Mittelstand prüft den Business Case für KI in ERP-Prozessen

Warum „30 Prozent schneller“ kein Business Case ist – und mit welchem Entscheidungsraster mittelständische und größere Unternehmen prüfen, ob eine Automatisierung das Unternehmensergebnis tatsächlich verändert.

Dr. Harald Dreher By Published: Sept. 1, 2026 (Aktualisiert:Sept. 1, 2026) 7 Minuten Lesezeit

Warum „30 Prozent schneller“ kein Business Case ist – und mit welchem Entscheidungsraster mittelständische und größere Unternehmen prüfen, ob eine Automatisierung das Unternehmensergebnis tatsächlich verändert

Kurzantwort: Wann eine KI-Automatisierung wirtschaftlich wirkt

Gesparte Zeit ist kein Ertrag, sondern eine Option. Eine KI- oder ERP-Automatisierung verändert das Unternehmensergebnis erst dann, wenn genau eine von drei Entscheidungen getroffen wird:

  1. Die frei werdende Kapazität wird aus der Kostenstruktur genommen.
  2. Die frei werdende Kapazität wird auf einen Engpass gelenkt, der heute den Umsatz begrenzt.
  3. Die Durchlaufzeit sinkt so weit, dass gebundenes Kapital frei wird.

Fällt keine dieser drei Entscheidungen, ist der wirtschaftliche Effekt null – nicht „später“. Die Zeitersparnis verteilt sich still auf andere Tätigkeiten und verschwindet aus der Ergebnisrechnung.

Dieser Beitrag erklärt die Ursache hinter diesem Muster, zeigt das Entscheidungsraster, mit dem Dreher Consulting Automatisierungsvorhaben vor der Technologieentscheidung prüft, und benennt die Grenzen des Ansatzes.

Der Befund: Der Realisierungsgrad bewegt sich seit drei Jahren kaum

Die Boston Consulting Group hat im August 2026 den Beitrag „Look Past Productivity to Get Real Value from AI“ veröffentlicht. Kernaussage: Nur sechs Prozent der untersuchten Unternehmen erzielen einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag aus KI, gemessen an gesunkenen Kosten und gestiegenem Umsatz.

Interessanter als der Einzelwert ist die Größenordnung im Zeitverlauf. Drei BCG-Erhebungen aus drei Jahren:

Anteil der Unternehmen mit realisiertem wirtschaftlichem KI-Beitrag nach BCG-Erhebungen 2024 bis 2026

Erhebung Anteil Was gemessen wurde
BCG, Oktober 2024 (1.000 CxO, 59 Länder) 4 Prozent Unternehmen mit ausgereiften KI-Fähigkeiten über Funktionen hinweg, die durchgängig signifikanten Wert erzeugen. 74 Prozent zeigten keinen greifbaren Wert.
BCG, September 2025 5 Prozent Unternehmen, die als „future-built“ für KI eingestuft wurden.
BCG, August 2026 6 Prozent Unternehmen mit bedeutendem Wertbeitrag, gemessen an reduzierten Kosten und gestiegenem Umsatz.

Einordnung und Grenzen dieser Zahlen. Die drei Werte stammen aus unterschiedlichen Erhebungen mit unterschiedlichen Definitionen und unterschiedlichen Stichproben. Sie bilden deshalb keine exakte Zeitreihe und dürfen nicht als Trendkurve gelesen werden. Belastbar ist allein die Größenordnung: Sie liegt über drei Jahre stabil im unteren einstelligen Prozentbereich. Alle drei Werte beruhen auf Selbstauskünften der befragten Führungskräfte.

Genau darin liegt die eigentliche Beobachtung. Die Die Investitionen in KI haben sich in diesem Zeitraum vervielfacht, der Anteil der Unternehmen mit nachweisbarem Wertbeitrag hat sich praktisch nicht bewegt. Ein bei stark steigendem Einsatz konstant bleibender Ertragsanteil ist kein Reifegradproblem. Reifegradprobleme lösen sich mit Zeit und Übung. Dieses Muster löst sich nicht, weil die Ursache nicht in der Technologie liegt, sondern in der Entscheidungsarchitektur davor.

Die Ursache: Drei Größen, die regelmäßig verwechselt werden

BCG beschreibt in demselben Beitrag ein Unternehmen, das eine Tätigkeit mit KI von zehn Tagen auf einen Tag verkürzt hat. Der Kunde wartete weiterhin zehn Tage, weil der umgebende Geschäftsprozess unverändert blieb. Erst nachdem Ausschüsse, Übergaben und Zwischenschritte verändert wurden, verbesserte sich das Kundenergebnis.

Dieses Muster ist nicht neu und nicht KI-spezifisch. Es beschreibt den Unterschied zwischen drei Größen, die in Business Cases regelmäßig gleichgesetzt werden:

Bearbeitungszeit
Die Zeit, in der tatsächlich an einem Vorgang gearbeitet wird. Diese Größe verkürzt Automatisierung zuverlässig.
Durchlaufzeit
Die Zeit vom Auslösen eines Vorgangs bis zum Ergebnis beim Empfänger, einschließlich Warte-, Liege-, Freigabe- und Abstimmungszeiten. Diese Größe verkürzt Automatisierung nur dann, wenn die Wartezeiten selbst entfallen.
Wertbeitrag
Die Veränderung einer Ergebnisgröße: EBIT, Cash, Working Capital oder Durchsatz. Diese Größe verändert sich nur durch eine bewusste Entscheidung darüber, was mit der gewonnenen Kapazität geschieht.

In den meisten Prozessen macht die Bearbeitungszeit den kleineren Teil der Durchlaufzeit aus. Wer die Bearbeitungszeit halbiert und die Freigabekette unangetastet lässt, verändert für den Kunden nichts. Das ist der Grund, warum ein Prozentwert wie „30 Prozent schneller“ für sich genommen keine Aussage über Wirtschaftlichkeit trifft.

Der zweite Mechanismus betrifft die Personalkapazität. Wird eine Tätigkeit 20 Prozent schneller, entstehen 20 Prozent Zeitgewinn – verteilt über viele Personen in Minuten pro Tag. Dieser Gewinn wird nur dann wirtschaftlich wirksam, wenn er gebündelt und einer neuen Verwendung zugeführt wird. Andernfalls füllt er sich mit den Tätigkeiten auf, die bisher liegen geblieben sind. Der Effekt ist real spürbar für die Mitarbeitenden und unsichtbar in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.

Die drei Verwendungsentscheidungen für frei werdende Kapazität

Freigesetzte Kapazität ist ein Optionswert. Sie wird zu einem Ergebnisbeitrag, wenn eine der folgenden drei Entscheidungen getroffen und einer Person zugeordnet wird.

Entscheidung Wirkt auf Voraussetzung Nachweis
Kapazität aus der Kostenstruktur nehmen Personalkosten, EBIT Die Kapazität lässt sich zu ganzen Rollen bündeln; Fluktuation oder Nichtnachbesetzung sind planbar Stellenplan und Kostenstelle vorher/nachher
Kapazität auf den Engpass lenken Umsatz, Deckungsbeitrag Es existiert ein nachgewiesener Engpass, der heute den Absatz oder die Lieferfähigkeit begrenzt Durchsatz des Engpasses vorher/nachher
Durchlaufzeit verkürzen Working Capital, Cash Conversion Der Prozess bindet Kapital: Bestände, Forderungen, unfertige Leistungen Bestandsreichweite, Debitorenlaufzeit, Cash-Conversion-Cycle
Keine Entscheidung getroffen Nichts Der Effekt ist null und bleibt es

Die vierte Zeile ist in der Praxis die häufigste. Sie steht in keinem Business Case, weil sie keine Entscheidung ist, sondern das Ausbleiben einer Entscheidung.

Vorgehen: Wo der Wertnachweis im Auswahl- und Umsetzungsprozess sitzt

Dreher Consulting arbeitet in vier Phasen. Der Wertnachweis ist kein zusätzlicher Schritt, sondern ein Prüfpunkt innerhalb der ersten Phase – vor der Anforderungserhebung und deutlich vor der Systementscheidung.

Phase Methode Inhalt Wertnachweis
1 DAA™ – Decision Architecture Assessment Die zu treffende Entscheidung und das Zielbild klären. Regeldauer: ein Tag. Hier wird der Wertnachweis erstellt und die Verwendungsentscheidung festgelegt.
2 SCOReX® – Anforderungserarbeitung Anforderungen strukturieren bis zum ausschreibungsfähigen Lastenheft. Anforderungen werden gegen den Zielbeitrag priorisiert, nicht gegen Wunschlisten.
3 Anbieterqualifizierung und -bewertung Softwareanbieter qualifizieren und bewerten. Bewertungskriterien enthalten die Fähigkeit des Anbieters, den Zielprozess zu tragen.
4 Umsetzungsbegleitung Steuerung und Projektbegleitung bis Go-live und darüber hinaus. Messung des Zielwerts 6 und 12 Monate nach Go-live.

Der entscheidende Punkt ist die Verortung. Ein wirtschaftlicher Prüfpunkt unmittelbar vor der Technologieentscheidung greift zu spät: Zu diesem Zeitpunkt ist der Prozess bereits beschrieben, das Lastenheft geschnitten und die Erwartungshaltung im Haus gesetzt. Die Entscheidung über den Wertbeitrag fällt im Prozessdesign, nicht in der Systemauswahl. Das ist die praktische Bedeutung des Grundsatzes Organisation vor IT.

Entscheidungskriterien: Sieben Angaben, die vor der Freigabe vorliegen müssen

Ein Automatisierungsvorhaben – ob KI-gestützt oder als Teil einer ERP-Einführung – sollte erst freigegeben werden, wenn die folgenden sieben Angaben schriftlich vorliegen. Fehlt eine davon, ist der Business Case unvollständig.

  1. Heutiger wirtschaftlicher Verlust. Was kostet der Prozess heute in Euro pro Jahr? Mit Angabe der Messquelle, nicht als Schätzung aus dem Workshop.
  2. Ziel-Outcome aus Empfängersicht. Was ändert sich für Kunde, Lieferant oder nachgelagerte Abteilung? Nicht: was das System künftig kann.
  3. Zu eliminierende Prozessschritte. Welche Freigaben, Übergaben, Gremien und Zwischenschritte entfallen konkret? Namentlich benannt.
  4. Frei werdende Kapazität. Wie viele Stunden pro Jahr, in welchen Rollen, an welchen Standorten?
  5. Verwendung dieser Kapazität. Eine der drei Verwendungsentscheidungen, mit Namen der verantwortlichen Person.
  6. Zielgröße und Messpunkt. EBIT, Cash, Working Capital oder Durchsatz – mit Zielwert, Baseline und Messtermin 6 und 12 Monate nach Go-live.
  7. Abbruchkriterium. Bei welchem Zwischenergebnis wird das Vorhaben gestoppt?

Der häufigste Fehler ist Nummer 1. Ohne Baseline vor der Entscheidung ist jeder Wert nach der Einführung unbeweisbar. In ERP-Projekten wird die Ausgangslage regelmäßig erst dann gemessen, wenn das neue System bereits läuft – zu einem Zeitpunkt also, an dem der Vergleichsmaßstab nicht mehr existiert.

Ein solcher Prüfpunkt wirkt nur unter drei Bedingungen: Ein Nein muss möglich sein, die Verantwortung für den Nutzen muss beim Finanzbereich liegen und nicht bei der IT, und die Nachmessung muss terminiert und beauftragt sein, bevor das Projekt startet.

Evidenz aus Projekten

Die folgenden drei Beispiele stammen aus Mandaten von Dreher Consulting. Gemessene Ergebnisse und projizierte Werte sind getrennt ausgewiesen.

Formycon – Biopharmazeutik, Produktverfolgung

Ausgangslage Produktverfolgung ohne automatisierten Prozess; Forschung und Produktion in einer Lieferkette
Leistung ERP-Auswahl und Begleitung der Einführung
Ergebnis Rund 60 Prozent geringerer Aufwand in der zuvor manuellen Produktverfolgung
Art des Werts Gemessen nach Einführung
Grenze Der Ausgangszustand war ein manueller Prozess ohne Systemunterstützung. Der Vergleichswert ist deshalb hoch und nicht auf Prozesse übertragbar, die bereits teilautomatisiert sind.
Fallstudie Fallstudie Formycon: ERP-Auswahl und Produktverfolgung

L’Osteria – Franchise-Gastronomie, Finanzprozesse

Ausgangslage Schnell wachsende Franchise-Kette mit über 200 Restaurants; Auswahl einer Finanzsoftware
Leistung Strategieberatung zur Auswahl, Workshops für den Finanzbereich
Ergebnis Reduktion manueller Arbeiten um mehr als 24 Prozent durch Standardisierung von Konnektoren und Schnittstellen
Art des Werts Projektiert, nicht gemessen. Der Wert stammt aus der Wirtschaftlichkeitsrechnung im Auswahlprozess.
Grenze Ein projizierter Wert ist eine Planungsgröße. Er ersetzt die Nachmessung nicht.
Fallstudie Fallstudie L’Osteria: Auswahl der Finanzsoftware

Anonymisiert – B2B-Handel mit ausgeprägter Logistik

Unternehmen Rund 450 Mitarbeitende, B2B-Handel mit hoher Logistikintensität
Entscheidung Ablösung einer langjährigen Eigenentwicklung durch ein integriertes Standardsystem inklusive Finanzbuchhaltung
Ergebnis zum Go-live Produktivität rund 15 Prozent unter dem Ausgangsniveau
Ergebnis nach 12 Monaten 11 bis 12 Prozent über dem Altsystem
Zielgröße 20 Prozent – zum Messzeitpunkt nicht erreicht
Was nicht funktioniert hat Der Change-Management-Aufwand wurde unterschätzt. Langjährige Mitarbeitende fanden sich in den neuen Abläufen nicht zurecht.
Art des Werts Gemessen, gegen eine vor Projektbeginn erhobene Baseline

Das dritte Beispiel ist das aussagekräftigste, weil es die Realisierungslücke sichtbar macht statt sie zu behaupten. Der Produktivitätsrückgang zum Go-live ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Ein Business Case, der ihn nicht einplant, verfehlt seine Zielwerte bereits durch die Zeitachse.

Alternativen: Wann ein anderer Weg der bessere ist

Der Wertnachweis vor der Technologieentscheidung ist nicht in jeder Lage die richtige Reihenfolge. Die realistische Alternative ist der technische Pilot zuerst.

Kriterium Wertnachweis zuerst Pilot zuerst
Geeignet, wenn Die Investition ist wesentlich, der Prozess betrifft mehrere Bereiche, die Kapazitätswirkung ist das Hauptargument Die technische Machbarkeit ist offen, die Datenqualität unbekannt, der Pilotaufwand ist gering
Stärke Verhindert Investitionen ohne Ergebniswirkung; erzeugt einen Maßstab für die Nachmessung Erzeugt schnell belastbare technische Erkenntnis; senkt das Risiko einer falschen Machbarkeitsannahme
Schwäche Kostet Vorlaufzeit; benötigt Zahlen, die im Unternehmen nicht immer vorliegen Erzeugt Erwartungshaltung und Sachzwang; der Business Case wird nachträglich zum Pilotergebnis geschrieben
Typische Dauer des Prüfschritts Ein Tag Assessment plus Datenerhebung Mehrere Wochen bis Monate

In der Praxis ist die Kombination sinnvoll: Der Pilot klärt die Machbarkeit, der Wertnachweis klärt die Verwendung. Kritisch wird es nur, wenn der Pilot die Investitionsentscheidung ersetzt.

Wann dieser Ansatz nicht passt

  • Regulatorische Pflichtvorhaben. Wo kein Wahlrecht besteht, ist der Wertnachweis Dokumentation, nicht Entscheidungsgrundlage.
  • Auslaufende Systeme ohne Alternative. Wenn Wartung und Sicherheitsunterstützung enden, ist die Frage nicht ob, sondern wie.
  • Vorhaben unterhalb der Wesentlichkeitsgrenze. Wenn der Nachweis mehr kostet als der erwartete Effekt, ist er Bürokratie.
  • Reine Sicherheits- und Compliance-Maßnahmen. Der Nutzen ist Risikovermeidung, nicht Ergebnisverbesserung, und wird anders bewertet.
 

Häufige Fragen

An der Ergebnisgröße. Wenn die Nutzenseite ausschließlich in Stunden, Prozent oder „schneller“ ausgedrückt ist und keine Zeile enthält, welche Kostenstelle, welcher Umsatz oder welcher Kapitalbestand sich dadurch verändert, beschreibt der Business Case eine Tätigkeit und kein Ergebnis.

 

Gar nicht – jedenfalls nicht direkt. Eingesparte Arbeitszeit wird erst zu EBIT, wenn sie zu ganzen Rollen gebündelt und tatsächlich aus der Kostenstruktur genommen wird, etwa durch Nichtnachbesetzung bei Fluktuation. Der übliche Rechenfehler besteht darin, verteilte Minuten mit einem Stundensatz zu multiplizieren und das Ergebnis als Einsparung auszuweisen.

Der Zielprozess muss vor der Systemauswahl feststehen, die Umsetzung erfolgt danach. Wer das System zuerst auswählt, übernimmt dessen Prozesslogik und begründet die Abläufe im Nachhinein. Das ist der Kern des Grundsatzes Organisation vor IT.

Das Assessment selbst dauert in der Regel einen Tag. Der Aufwand liegt in der Datenerhebung davor: Baseline-Werte für Bearbeitungszeit, Durchlaufzeit und die betroffenen Kostenstellen. Je nach Datenlage sind dafür zwei bis sechs Wochen realistisch.

Wenn zum vereinbarten Messpunkt weder die Kapazität einer definierten Verwendung zugeführt wurde noch der Zielwert in Reichweite ist und keine benannte Person die Verantwortung für die Nachsteuerung trägt. Deshalb gehört das Abbruchkriterium in die Freigabe und nicht in die spätere Diskussion.

 

Ja, aber mit anderem Zuschnitt. Je kleiner die Einheit, desto seltener lässt sich Kapazität zu ganzen Rollen bündeln. Damit fällt die erste Verwendungsentscheidung häufig weg, und der Wert entsteht überwiegend über Durchlaufzeit und Working Capital.

Die Anreizlage. Ein Implementierungspartner verdient an Lizenz und Einführung, nicht am nachgewiesenen Ergebnis. Diese Aussage ist keine Kritik an der Arbeitsqualität, sondern eine Beschreibung des Geschäftsmodells. Eine Beratung ohne Lizenz- und Implementierungsmarge kann ein Vorhaben ablehnen, ohne eigenes Geschäft zu verlieren. Umgekehrt gilt: Für die technische Umsetzung ist der Implementierungspartner die richtige Adresse – Dreher Consulting implementiert nicht, sondern begleitet und steuert.

 

  Dr. Harald Dreher, Managing Partner und Inhaber von Dreher Consulting

Dr. Harald Dreher

Managing Partner und Inhaber der Dreher Consulting GmbH. Berät seit über 30 Jahren mittelständische und größere Unternehmen in Europa – mit Schwerpunkt Deutschland, Österreich und Schweiz – zu ERP-Strategie, ERP-Auswahl und digitaler Transformation. Urheber der Methoden SCOReX® und DAA™. Dreher Consulting ist seit 1992 herstellerneutral tätig und hat in dieser Zeit mehr als 1.200 Projekte begleitet.

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Weiterführende Inhalte

Quellen

Die von BCG genannten Kostenpotenziale KI-gestützter Transformationen – 25 bis 35 Prozent in Verwaltung und allgemeinen Kosten, 20 bis 30 Prozent in Forschung und Entwicklung, 15 bis 35 Prozent in Vertrieb, Marketing und Teilen der Herstellkosten – sind Schätzungen von BCG und keine allgemeingültigen Erfahrungswerte. Sie sind in diesem Beitrag bewusst nicht als Zielgrößen verwendet.

Nächster Schritt

Wenn in Ihrem Haus ein KI- oder ERP-Vorhaben ansteht, dessen Nutzen bisher in Zeitersparnis begründet ist: Das DAA™-Assessment klärt an einem Tag die zu treffende Entscheidung, die Zielgröße und die Verwendung der frei werdenden Kapazität – bevor Anforderungen geschrieben und Anbieter angesprochen werden.

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